Zeit für eine ausführliche Bilanz hatten Vorsitzender Andreas Lohde (stehend li.) und OB Erich Raff (stehend r.) auf der Jahresversammlung, auf der keine Wahlen anstanden.

Jahresversammlung

CSU in Fürstenfeldbruck: Parlamentarier sagen Ortsverband Hilfe zu

Die Fürstenfeldbrucker CSU sieht sich mit ihrer derzeitigen organisatorischen Ausrichtung auf dem richtigen Weg. 

Fürstenfeldbruck – Auf der Jahresversammlung des Ortsverbandes sagte der Vorsitzende Andreas Lohde, die Besucherzahlen bei Veranstaltungen wie dem Kartoffelfeuer in Puch oder dem Jazz-Frühschoppen seien ein Beleg dafür, dass „vieles richtig läuft“. Mit mehreren kleinen Terminen und Themenabenden komme man stärker mit den Bürgern ins Gespräch als mit einer Großveranstaltung.

Auch arbeite der Ortsverband politischer als in früheren Jahren. In den Vorstandssitzungen und den gemeinsamen Sitzungen mit der Stadtratsfraktion habe man wiederholt Grundsatzbeschlüsse gefasst, etwa zum Fliegerhorst-Moratorium, zum Viehmarktplatz, zum Eisstadion.

Wahlen standen nicht an, und so war die Situation in der Brucker Asyl-Erstaufnahmeeinrichtung das beherrschende Thema der Jahresversammlung. In einem Positionspapier hatte die Brucker CSU kürzlich den Handlungsbedarf formuliert, den sie sieht. Dazu gehört eine Begrenzung der Belegerzahl auf 800, ein Ende der „Zentralisierung der Problemfälle“ in Fürstenfeldbruck, eine Verringerung der Verweildauer, eine Begrenzung der Nutzungsdauer auf Dezember 2023, die Schaffung von Arbeitsmöglichkeiten für kooperative Asylsuchende und vor allem einen besseren Betreuungsschlüssel, der dem Charakter der Einrichtung entspreche, die keine echte Erstaufnahme mit kurzen Verweildauern mehr sei.

Die CSU-Bundestagsabgeordnete Katrin Staffler, die auf der Versammlung zu Gast war, sagte ihre Unterstützung zu. Auch der Landtagsabgeordnete für den Stimmkreis, Alex Dorow (CSU), war gekommen und sagte, er habe die Lagemeldung des Ortsverbandes vernommen, sehe sie als Auftrag und habe bereits vorher beim neuerdings zuständigen Staatssekretär Gerhard Eck (CSU) Gesprächsbedarf angemeldet.  sr

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