In einer Brucker Disco fand eine illegale Party statt - das war aber noch nicht alles. 
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In einer Brucker Disco fand eine illegale Party statt - das war aber noch nicht alles. 

Jetzt laufen die Ermittlungen

Party in Disco aufgelöst: Polizei macht danach richtig krassen Fund

  • Kathrin Böhmer
    vonKathrin Böhmer
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Das hat nun doppelte Konsequenzen: Nachdem die Polizei eine Party in einer Brucker Disco an der Hauptstraße aufgelöst hat, kam es noch zu einem anderen interessanten Fund. 

Fürstenfeldbruck - Von der Party in der Brucker Diskothek hat merkur.de bereits berichtet, doch die Sache förderte noch ganz andere Dinge ans Tageslicht, wie jetzt herauskam.

In der Nacht auf 19. April haben Brucker Polizeibeamte die Örtlichkeit an der Hauptstraße kontrolliert. Dort waren sieben Gäste, die zusammen laute Musik hörten - trotz der Corona-Ausgangsbeschränkungen. Das war aber laut Polizei noch nicht alles.

Ein Mann hatte neben sich griffbereit Amphetamin in vorportionierter, verkaufsfertiger Menge bereitliegen. Er kommt aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck und ist der Polizei bereits bekannt: Schon in der Vergangenheit fiel er wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz auf. 

Polizei findet enorme Mengen Drogen in der Wohnung

Bei einer durch die Staatsanwaltschaft München II angeordneten Durchsuchung der Wohnung des Beschuldigten fanden die Beamten noch kleinere Mengen Amphetamin, mehrere Gramm Marihuana, Haschisch sowie Kokain. Zusätzlich konnten bei dem Beschuldigten Dopingmittel sichergestellt werden, die die gesetzlich festgelegte sogenannte „nicht geringe Menge“ um ein 58-faches überstiegen. Weiter deuten mehrere aufgefundene Utensilien, wie eine Feinwaage mit entsprechenden Spuren, auf den Handel mit Rauschgift hin.

Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck übernahm die Ermittlungen.

Den Beschuldigten erwartet nun eine Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz wegen Drogenbesitz und -handel. Die weiteren, bei der Kontrolle in der Diskothek anwesenden Personen, werden wegen Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz zur Anzeige gebracht.

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