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OB Klaus Pleil bei seinem ersten Auftritt nach dem Herzinfarkt. Das Foto entstand Ende Januar auf dem Neujahrsempfang der Stadt

Einschätzung des Amtsarztes

Gutachten liegt vor: OB Pleil „dauernd dienstunfähig"

Jetzt liegt es vor: Das ärztliche Gutachten über den Gesundheitszustand des Brucker Oberbürgermeisters Klaus Pleil. Aus medizinischer Sicht kann Pleil seinen Aufgaben als Rathauschef im nächsten halben Jahr nicht nachkommen. 

Das Fazit von Amtsarzt Rudolf Summer steht nun fest. Ihm zufolge ist der 53-jährige BBV-Politiker weder momentan noch voraussichtlich in den nächsten sechs Monaten in der Lage, seine Aufgaben als Oberbürgermeister der Stadt Fürstenfeldbruck zu erfüllen. Des weiteren stellt er klar: „Er ist als dauernd dienstunfähig anzusehen."

Wie die Stadt mitteilt, wird nun der Stadtrat über das weitere Vorgehen bezüglich Pleils entscheiden. Eine Entscheidung würde voraussichtlich Ende des Jahres getroffen, heißt es. Das weitere Vorgehen werde mit Klaus Pleil und dem Stadtrat abgestimmt.

Klaus Pleil hatte im September vergangenen Jahres einen schweren Herzinfarkt erlitten. Seitdem ist der OB krankgeschrieben. Schon der Ende der vergangenen Woche hattesich diese Entwicklung abgezeichnet.

Anfang Oktober hatte der Stadtrat in nicht-öffentlicher Sitzung einstimmig einer amtsärztlichen Begutachtung von Oberbürgermeister Klaus Pleil zugestimmt. Den Weg hatte der seit September 2015 nach einem schweren Herzinfarkt krankgeschriebene BBV-Politiker selbst geebnet, in dem er sich schriftlich mit einem derartigen Verfahren zur Untersuchung seiner Dienstfähigkeit einverstanden erklärt hatte, die Stadt Fürstenfeldbruck in einer Pressemeldung.

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