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Die Linie 840 können die Schüler nutzen.

Nach Fahrplan-Umstellung

Plötzlich kommt der Bus nicht mehr

Fürstenfeldbruck – Erst dieser Tage haben sich die Busfahrpläne geändert – schon gibt es einen Aufschrei. Eltern, deren Kinder normal an der Bismarckstraße nahe der Pestalozzischule einsteigen und zum Viscardi-Gymnasium an der Balduin-Helm-Straße fahren, haben sich bei einigen Stadträten beschwert. Auch im sozialen Netzwerk Facebook wird über das Thema diskutiert.

Stein des Anstoßes ist, dass die Buslinie 873 die Bismarckstraße seit Montag nicht mehr anfährt. „Wir wurden nicht informiert. Auch die alten Pläne hingen noch an der Haltestelle“, sagt ein Vater. Hermann Seifert, ÖPNV-Experte im Landratsamt, bringt Licht ins Dunkel. „Es stimmt, da ist ein Fehler passiert“, sagt er auf Tagblatt-Nachfrage. Zusammen mit dem Fahrplan-Wechsel habe ein neuer Unternehmer die Aufgabe übernommen. „Es wurde offensichtlich vergessen, an der Haltestelle die Nummer 873 durchzustreichen“, erklärt Seifert.

Obwohl der Fahrer die Haltestelle in den vergangenen Tagen wohl trotzdem noch angefahren habe, bleibt es dabei: Die Linie 873 hält nicht mehr an der Bismarckstraße. Damit falle aber nicht – wie von einigen Eltern konstatiert – ein wichtiger Schulbus für die Brucker Kinder weg.

Die Linie wurde zwar auch von Schülern aus der Großen Kreisstadt genutzt, die das Viscardi-Gymnasium besuchen. Eingeführt worden war die Linie allerdings, um die Kinder aus Maisach und Umgebung zur Pestalozzi-Schule und zum Viscardi-Gymnasium zu bringen.

Die Kinder aus Bruck können den Bus der Linie 840 nutzen. „Der fährt mittlerweile alle 15 Minuten“, sagt Seifert. Einsteigen könnten die Schüler beispielsweise an der nahe gelegenen Holzstraße oder am Abenteuerspielplatz an der Theodor-Heuss-Straße. Wenn die Busse zu voll werden, könnte der schon lange geplante Zehn-Minuten-Takt vielleicht sogar schon früher eingeführt werden, meint Seifert.  vu

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