In Fürstenfeldbruck

Positive Bilanz: Ruhigstes Volksfest seit Jahren

Mit den zehn Volksfesttagen sind Wirt und Organisatoren zufrieden. „Das Volksfest ist wieder positiv in den Köpfen“, sagt Fest-Referent Markus Droth (CSU). Das hätten auch Gespräche mit den Besuchern gezeigt. 

Fürstenfeldbruck - Fest-Organisator Andreas Habersetzer spricht von 50 000 bis 60 000 Besuchern. „Wir liegen im Bereich des vergangenen Jahres“, sagt auch Festwirt Jochen Mörz. Gab es 2017 einige sehr starke Tage, war das Zelt heuer immer gleich gut besucht. Auch die Schausteller seien zufrieden.

Kritik hatte der Wirt in den sozialen Medien geerntet: Besucher beschwerten sich, dass sie lange auf ihre Getränke warten mussten. „Das wird von ein paar Leuten hochgespielt“, sagt Mörz. Überwiegend habe es gut funktioniert. Und wenn am Auftaktabend 1500 bis 2000 Mann einziehen, könne es schon mal einen Stau geben. Auch Droth sieht das nicht so eng. Sicher gebe es immer wieder Personal, das noch Nachhilfe benötige. Doch es habe gut geklappt.

Weniger gut besucht war hingegen das Zirkuszelt. Während etwa das Improtheater und auch der Abend der Fursty Razorbacks mit Reload gut angenommen wurden, war das Zelt an anderen Tagen fast leer. „Da haben wir Handlungsbedarf“, sagt Droth. Man sei auf die Vereine angewiesen, die dort etwas gestalten wollen. „Das Zirkuszelt ist ein Mitmachzelt.“ Auch Habersetzer kündigt an, weiter daran zu tüfteln. „Es ist unser Markenzeichen.“ Auch im großen Zelt soll sich etwas ändern. „Wir wollen das Musikprogramm am einen oder anderen Tag ändern“, sagt Mörz. Mehr hin zur Tradition, heißt die Devise. Denn das Stelldichein der Blaskapellen mit Goaßlschnalzern sei gut angekommen.

Die Bilanz der Polizei fällt ebenfalls positiv aus. „Wir haben seit Jahren kein so ruhiges Volksfest mehr gehabt“, sagt Vize-Leiter Michael Fischer. Es zahle sich aus, dass man das Sicherheitskonzept überarbeitet habe. Auch die Security habe gut gearbeitet. Die Zahl der Anzeigen liegt laut Fischer im einstelligen Bereich.

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