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Die Pucher Feuerwehr-Truppe mitsamt den Werbe-Eimern (v.l.): Vitus Grimm, Ester Großheim, Florian Sutor, Ferdinand Schmied, Robert Heinzlmeir, Michael Ebert, Benjamin Krois, Martin Nastoll. Die roten Eimer sind Teil der PR-Aktion.

Kraftakt

PR-Aktion stockt Puchs Feuerwehr auf

Puch – Einen Kraftakt hat die Freiwillige Feuerwehr in Puch geleistet. Dank einer Werbeaktion in allen Haushalten und einem Mitmachtag sind die Rettungskräfte im kleinen Stadtteil um fünf Erwachsene, vier Jugendliche und vier Fördermitglieder größer geworden.

 „Das ist schon eine Hausnummer, auf die wir stolz sind“, sagt Benjamin Krois, der die Aktion einschließlich der Beschaffung von Werbematerialien organisiert hat. Auch ein Logo wurde dank der Unterstützung einiger örtlicher Gönner von einem Grafiker gestaltet.

Es sei bewusst so geklotzt worden, so Krois. „Wir wollten bewusst machen, wie wichtig das Ehrenamt in der Feuerwehr ist.“ Jeder werde gebraucht – egal, ob 15 oder 50 Jahre alt, egal, ob Frau oder Mann. „Wir und die Bürger brauchen jede Kraft“, sagt Krois über die aktuell rund 40 aktiven Pucher Feuerwehr-Mitglieder.

Deren Kommandant, Martin Nastoll, betont, dass die PR-Aktion mit den Kollegen aus Bruck abgesprochen war. „Damit wir nicht mit den gleichen Werbemitteln arbeiten.“ Im Endeeffekt komme der Zuwachs ohnehin allen in der Stadt zugute. Nastoll räumt aber ein, dass eine derartige Kampagne sensibel gestaltet werden müsse. „Wir wollen schließlich keine Konkurrenz zu anderen Vereinen sein.“ Im kommenden Jahr soll verstärkt für die Jugendwehr geworben werben. Nastoll ist zuversichtlich: „Von den Zwölfjährigen, die kommen, bleibt im Schnitt gut ein Drittel langfristig.“ (hk)

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