Feuer in einem Außenstall in Fürstenfeldbruck-Puch
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Die Feuerwehren Puch und Fürstenfeldbruck löschten den brennenden Außenstall.

Chemische Reaktion war wohl die Ursache

Stall brennt ab

  • Helga Zagermann
    vonHelga Zagermann
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In Puch hat ein Außenstall gebrannt. Ursache war wohl eine chemische Reaktion.

Fürstenfeldbruck – Brand in einem landwirtschaftlichen Anwesen: Dieser Alarm, der am Samstag um kurz vor 13 Uhr bei der Feuerwehr Puch einging, verhießt zunächst nichts Gutes. Vor Ort wurde dann festgestellt, dass ein sogenanntes Kälber-Iglu brannte: also ein Stall für ein Jungtier. Das Feuer drohte auf das nebenstehende Gebäude überzugreifen. Aber die Ehrenamtlichen schafften es mit Unterstützung der Kameraden der Feuerwehr Fürstenfeldbruck, den Brand rechtzeitig zu löschen.

Glück im Unglück war, dass kein Kalb in dem Iglu war. Zudem wurde kein Bewohner des Hofes verletzt.

Der Angriffstrupp der Feuerwehr Puch löschte das Kälber-Iglu, zerlegte die Reste und räumte auf. Die zahlreichen Kräfte waren über zwei Stunden im Einsatz.

Da es sich um einen alten Außenstall handelt, schätzt die zuständige Polizeiinspektion in Fürstenfeldbruck den Schaden auf 500 bis maximal 1000 Euro.

Auch zur Brandursache gibt es bereits eine Einschätzung der Polizei: Das Feuer wurde wohl durch eine chemische Reaktion verursacht. Das trockene Stroh in dem Kälber-Iglu hat höchstwahrscheinlich mit sogenanntem Branntkalk reagiert: Das Mittel wird in der Landwirtschaft zur Desinfektion genutzt, in diesem Fall diente es wohl der Reinigung der Stallwände. Durch das Zusammenspiel des Calciumoxid mit Feuchtigkeit entstand wohl Hitze, die das Stroh im Stall entzündete.

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