So war es früher in Puch: Anhand der historischen Postkarten gab es bei der Ausstellungseröffnung viele Geschichten zu erzählen.

Ausstellung im Grünen Zentrum

Pucher Ansichten in Postkarten-Größe

„Ansichten aus Puch“ heißt die große Postkartenausstellung, die derzeit im Grünen Zentrum gezeigt wird. Elisabeth Knape hat unzählige Karten aus der Zeit vor und nach 1900 gesammelt, die an die alte Geschichte Puchs erinnern.

Puch– OB Erich Raff verwies bei der Eröffnung der Ausstellung auf die geschichtsträchtige Bedeutung des früher selbstständigen Dorfes, nunmehr der Stadtteils Puch. Das belege die Tatsache, dass viele verschiedene Postkarten gefertigt und in alle Welt verschickt wurden.

Elisabeth Knape erläuterte die einzelnen Postkarten und erzählte vieles über Geschichte und Personen. Etwa, dass es in Puch früher zwei Gaststätten gab, oder vom Zwetschgenhain am Hang neben der Kirche. Ein Absender beweist, dass es ein Standesamt gab. Eine andere Karte belegt, dass die Wurzeln des Versuchsgutes bis in das Mittelalter zurückreichen.

Der Pucher Josef Berger berichtete anhand der Postkarten, wie es war, als kleiner Bub dort zu leben und spielend die Welt zu entdecken. Kreisheimatpfleger Toni Drexler erzählte, dass es für einen seiner Vorfahren als Postbote ein besonders weiter Weg von Bruck nach Puch war. Auch Ortsobmann Magnus Probst öffnete sein privates Fotoalbum und gab einen Einblick in frühere Zeiten. tb

Die Ausstellung

kann noch bis zum morgigen Donnerstag im Grünen Zentrum in Puch, Kaiser-Ludwig-Straße 8a, besichtigt werden.

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