Die Pucher Gartler bei ihrer Versammlung. foto: tb

Versammlung

Pucher Gartler ziehen positive Bilanz

 Der Verein für Gartenbau und Landespflege Puch ist mit seiner Bilanz für 2016 zufrieden. Bei der Jahreshauptversammlung wurde zwar klar, dass der Obst-Ertrag der Vereins-Anlage 2016 wie an anderen Orten auch mager ausfiel. 

Fürstenfeldbruck Doch mit der Pflege durch Hans Langbauer sind die Gartler zufrieden. Die Mitglieder freuen sich darüber, dass sich die Streuobstwiese mittlerweile zu einem sozialen Treffpunkt entwickelt hat. Fast alle der über 80 Bäume haben einen eigenen Paten. Um das Areal noch attraktiver zu machen, soll in den kommenden Wochen ein Vorplatz vor der Vereinshütte entstehen.

Vorsitzender Stefan Thiery ließ die übrigen Aktivitäten des Vereins Revue passieren, wobei er die gute Zusammenarbeit mit dem Edigna-Verein beim Erntedankfest hervorhob. Außerdem ging er ausführlicher auf die Stellungnahme ein, die der Verein zum geplanten Kreisverkehr bei der Kaisersäule in Puch sowie zu den Auswirkungen des in diesem Zuge geplanten Teilausbaus der B 2 abgegeben hat.

Während man auf den ungeschmälerten Erhalt der Anlage um die Kaisersäule hoffen dürfe, müssten die Pucher die Folgen des nach dem Ausbau wachsenden Verkehrsdrucks auf ihren Ort wohl ertragen.

Freuen können sich die Verantwortlichen des Gartenbauvereins Puch über ihre neue Hompage, die unter der Adresse www.gartenbauverein-puch.de aufgerufen werden kann. Gestaltet haben sie die Mitglieder Andreas Sedlmayr und Susanne Pütz. Das Ergebnis stellten sie bei der Versammlung vor. Der Internetauftritt enthält nicht nur Informationen zum Verein, sondern liefert auch aktuelle Hinweise zu Veranstaltungen und Tipps zum Gartenjahr.

Natürlich gibt es auch Pläne für 2017. Dann soll nicht nur die Obstanlage weiter in Schuss gehalten werden. Das Programm soll wieder einige Interessierte ansprechen. Dazu gehört auch in diesem Jahr die Teilnahme am nächsten städtischen Ramadama.

Außerdem will man sich der Renovierung der Gedenktafeln für die Gefallenen der Kriege 1870 bis 1871 und 1914 bis 1918 annehmen. Diese verwittern derzeit in der offenen Pucher Pestkapelle. „Das könnten wir zusammen mit dem Soldaten- und Kriegerverein Puch in die Wege leiten“, so die Idee der Gartler. Dabei soll auch die Pucher Dorferneuerung berücksichtig werden.

2017 sollen außerdem zwei Eltern-Kinder-Veranstaltungen im Kreislehrgarten Adelshofen stattfinden. Auch an der Erntedankfeier wird der Verein festhalten. Im Oktober soll es eine Führung durch den forstlichen Versuchsgarten Grafrath geben.  tb

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