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Radwege-Konzept: In Kürze beginnt die Bürgerbeteiligung

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Das Radwegekonzept des Landkreises nimmt immer mehr Formen an. Jetzt liegen die Ergebnisse der Befahrungen vor.

Fürstenfeldbruck–  Hatte man ursprünglich angenommen, dass es im Landkreis um die 400 Kilometer an Radverbindungen gibt, so musste diese Zahl nach Ansicht der Dinge nach oben korrigiert werden: Tatsächlich gibt es 700 Kilometer Radwege im Landkreis. Die Wege wurden mit E-Bikes befahren. Dabei stellten der Radl-Beauftragte des Landkreises und die mit dem Konzept betraute Firma diverse Mängel fest. Die Beschilderung sei uneinheitlich und lückenhaft, hießt es. Die Radwegeführung sei oft nicht durchgängig. Besonders an Problemstellen werde sie häufig einfach vernachlässigt.

Außerdem Ergebnis der Untersuchungen: Der Bedarf an Abstellanlagen für Fahrräder sei deutlich höher als vermutet. Gerade für hochwertige Drahtesel fehlten sichere Abstellplätze. Außerdem wurde klar: Durch die hohe Verkehrsbelastung in den Innenstädten wird der Radverkehr deutlich erschwert. Die mit dem Konzept betraute Firma schlägt daher vor, Radlringe um die Orte zu bilden und die Ortskerne mit Stichverbindungen erreichbar zu machen.

Nächster größerer Schritt im Radlkonzept soll eine groß angelegte Beteiligung der Bürger sein. Dazu soll es eine interaktive Karte im Internet geben, auf der jeder seine Anregungen abgeben kann. Die Seite auf der Homepage des Landratsamts wird am 5. Februar freigeschalten.

Insgesamt richtet sich das Konzept an Freizeitradler, vor allem aber an Alltagsradler, die etwa von Zuhause zur S-Bahn möchten. Für das Jahr 2018 will der Landkreis 100 000 Euro in diesem Zusammenhang zur Verfügung stellen. 2017 waren es 40 000 Euro.  st

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