Kleine und große Sportler: Leopold (3) hat mit seinem Opa Hermann Ebner Standweitsprung geübt.  

Elf Senioren erfüllen Anforderungen

Rüstige Rentner schaffen Sportabzeichen

Vier Monate lang sind sie gelaufen, gesprungen und haben geworfen, was das Zeug hält. 

Fürstenfeldbruck Nun haben elf Sportler der Seniorenabteilung des Turn- und Sportvereins Fürstenfeldbruck (TuS) das deutsche Sportabzeichen absolviert – achtmal in Gold, zweimal in Silber. Das Abzeichen ist die höchste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports.

Trainiert wurden die Teilnehmer von Armin Falkenburger, Chef der TuS-Leichtathleten und selbst bayerischer Meister, sowie Anita Beer. Sie leitet die Abteilung Seniorensport des Vereins. Damit es mit dem Leistungsabzeichen klappt, wurde nicht nur während der wöchentlichen Übungsstunden, sondern auch darüber hinaus gesportelt.

Höchstleistungen wollten die Senioren dabei nicht erzielen, berichtet Anita Beer. Vielmehr gehe es um den Spaß am Sport und an den damit verbundenen Erlebnissen. Denn wer das Abzeichen macht, beweist, dass er verschiedene Sportdisziplinen beherrscht und gut in Form ist.

Ungefähr zwei Millionen Menschen aller Altersstufen versuchen Jahr für Jahr, die Bedingungen für das Deutsche Sportabzeichen zu erfüllen. Fast eine Million hat es in den vergangenen Jahren geschafft – darunter immer mehr Senioren.

Die Seniorensport-Abteilung des TuS stellt sich dieser Herausforderung bereits seit sechs Jahren. Heuer waren einige erfahrene Teilnehmer dabei, aber auch Neulinge, berichtet Anita Beer. Der jüngste Sportler in diesem Jahr war der erst dreijährige Leopold Franz. Gemeinsam mit seinem Opa Hermann Ebner übte er Standweitsprung.

Seine ganze Familie brachte Gerd Merkel mit, als er seine Schwimmfertigkeiten im Pucher Meer vorführte. Seine Kinder und Enkel feuerten den Sportler ihn – so wurde seine 15-minütige Prüfung zum Familienausflug.  tb

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