Der letzte Bauabschnitt der Berufsschule ist bezogen und digital gut ausgerüstet. Foto: archiv
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Der letzte Bauabschnitt der Berufsschule ist bezogen und digital gut ausgerüstet.

Elektroberufe und Bankkaufleute legen zu – Bereit zum digitalen Unterricht

Rund 80 Azubis weniger an Berufsschule

80 Azubis weniger haben ihren Unterricht an der Berufsschule begonnen. Den Grund sieht Leiterin Andrea Reuß vor allem in der Corona-Pandemie.

Fürstenfeldbruck – Dennoch blickt sie auf einen gelungenen Start ins neue Schuljahr zurück. 770 Fachschüler lernen in 33 Klassen – einer weniger als im vergangenen Schuljahr.

Der Start war geprägt von Maskenpflicht, Hygienekonzept und Digitalisierung, berichtet Reuß. „Trotz Corona haben wir in zwei Bereichen bei den Berufsstartern sogar zugelegt.“ Dies betreffe erneut die Elektroberufe und die Bankkaufleute. Nur eine Eingangsklasse weniger gebe es nur bei den Kfz-Mechatronikern.

Wie bisher gibt es wieder zwei Berufsvorbereitungsklassen, die auf den Quali vorbereiten. Aufgrund sinkender Schülerzahlen wurden dagegen nur noch vier Berufsintegrationsklassen für die Flüchtlingsbeschulung – zwei im ersten Jahr sowie zwei aufsteigende Klassen (BIK) – gebildet. Daneben sind wieder zwei Sprachintensivklassen in der Erstaufnahmeeinrichtung am Fliegerhorst. Neu hinzu kommen drei Berufsvorbereitungsklassen kooperativ als Ersatz für die Klassen für Jugendliche ohne Ausbildung. Zum dritten Mal wird zudem der Bildungsgang „Berufsschule Plus“ angeboten.

„Wir freuen uns, dass mittlerweile 95 Prozent der neuen Auszubildenden die Online-Anmeldung nutzen“, berichtet Reuß. Bereits zum Schulstart seien sie digital erfasst, was die Klasseneinteilung und Stundenplanarbeit deutlich erleichtere. Nun hoffe man auf eine lange Präsenzphase im Unterricht.

„Aber auch für den digitalen Unterricht sind wir gut gerüstet“, sagt Reuß. Denn nachdem auch der letzte Bauabschnitt bezogen wurde, verfüge man über eine sehr gute digitale Infrastruktur. Jeder integrierte Fachunterrichtsraum ist entweder mit PCs ausgestattet oder kann auf mobile Laptops zurückgreifen. Zudem wurden Webcams und Mikrofone angeschafft, um im Bedarfsfall vom Klassenzimmer aus die Schüler zuhause zu unterrichten. Bald sollen auch Laptops und Tablets zur Ausleihe für die Schüler, die über keine eigenen Geräte verfügen, eintreffen.  imu

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