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Mit einer so großen Schar potenzieller Helfer hatten die Organisatoren der „Geberkonferenz“ nicht gerechnet.

„Geberkonferenz“ für Fußballverein

Ein letzter Rettungsversuch für den SCF

Stolze 70 Gäste waren am Mittwochabend der Einladung von Ehrenpräsident Albrecht Huber sowie den Stadträten Markus Droth (CSU) und Karl Danke (BBV) zur Rettung des von der Insolvenz bedrohten SC Fürstenfeldbruck gefolgt.

Fürstenfeldbruck – Auch die Ex-Präsidenten Uli Bergmann (aktuell Manager beim SC Oberweikertshofen) und Sigi Müller reihten sich in die Schar derjenigen ein, die sich über die Zukunft des Traditions-Fußballvereins informieren wollten. „Wir wollen ein Zeichen setzen“, lautete der einhellige Tenor von Huber, Danke und Droth. „Der SCF gehört zu Bruck wie die Amperbrücke.“ In einer kontrovers geführten Diskussion monierten die Besucher aber ein fehlendes Sanierungskonzept. Die aktuelle Schuldensumme wurde von Vizepräsidentin Ursula Valier auf 220 000 Euro beziffert.

Die Initiatoren der vor einigen Tagen ins Leben gerufenen Gruppe „Kreis von fußballbegeisterten Unterstützern“ zur Rettung des von der Insolvenz bedrohten Brucker Sportclubs zeigten sich positiv überrascht von der großen Resonanz, den ihr Aufruf verursacht hatte. Am Mittwochabend kamen knapp 70 Mitglieder bzw. nicht Mitglieder, die stark daran interessiert scheinen, dass der Traditionsclub erhalten bleibt. Neben der amtierenden Vorstandschaft tauchten die Ex-Chefs Uli Bergmann, Siegfried Müller sowie zahlreiche ehemalige Präsidiumsmitglieder wie Frank Demmer, Antonio DiGorga und Schatzmeister Sieglinde Schmid auf. Auch der Kreis-BLSV-Vorsitzender Steffen Enzmann (Gröbenzell) ließ sich die Veranstaltung nicht entgehen.

In einer anschließend kontrovers geführten Diskussion monierten die Besucher ein fehlendes Sanierungskonzept. Über die Schuldensumme, die Vizepräsidentin Ursula Valier dann mit 220.000 Euro angab, und was bisher auf dem Treuhandkonto an Geldern eingegangen ist, darüber konnte allerdings keiner Auskunft geben. „Wir werden jetzt nicht darüber diskutieren, wer das Kind ins Wasser geschubst hat“, sagte Droth zum Abschluss „Wir müssen sehen, dass das Boot wieder schwimmt, dann können wir weiter sehen.“ Noch in dieser Woche will der Münchner Rechtsanwalt Oliver Schartl in seiner Funktion als Insolvenzverwalter die Öffentlichkeit über seine weitere Vorgehensweise informieren. Mit 100.000 Euro will er die Gläubiger zufrieden stellen.

Dieter Metzler

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