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Der Brucker Schlachthof

Amtsgericht

Schlachthof-Skandal: Die Verhandlung steht bevor

Das Strafverfahren zum Tierschutz-Skandal im Schlachthof Fürstenfeldbruck geht in die nächste Runde. Am Mittwoch, 11. September, um 13 Uhr hat das Amtsgericht zur Hauptverhandlung geladen.

Fürstenfeldbruck -  In dem Verfahren hatte das Amtsgericht bereits gegen drei ehemalige Schlachthofmitarbeiter Strafbefehle erlassen. Einer der drei Mitarbeiter hat seine Geldstrafe in Höhe von 6300 Euro bereits akzeptiert. Das Verfahren richtet sich jetzt noch gegen die anderen zwei Mitarbeiter des Schlachthofs, gegen die Geldstrafen in Höhe von 2400 Euro und 7500 Euro wegen Verstöße gegen das Tierschutzgesetz festgesetzt worden waren. Sie hatten gegen die Strafbefehle Berufung einlegt.

Verhandlung im September

Gegen einen ursprünglich ebenfalls am Verfahren beteiligten Tierarzt wurde das Verfahren mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft inzwischen eingestellt. Dem Tierarzt war von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen worden, als Amtstierarzt bei den Verstößen der Schlachthofmitarbeiter zugegen gewesen zu sein, und nichts zum Schutz der Tiere im Schlachthof unternommen zu haben. Die durch die Verteidigung veranlassten weiteren Ermittlungen hatten ergeben, dass der Tierarzt nicht als Amtstierarzt bestellt war, sondern gegenüber dem privaten Betreiber des Schlachthofs lediglich vertraglich die Verpflichtung zur Überwachung der Hygienevorschriften übernommen hatte. Dass ihn darüber hinaus auch die rechtliche Verpflichtung getroffen hatte, für die Einhaltung der tierschutzrechtlichen Bestimmungen einzustehen, konnte nicht festgestellt werden. Zu der Verhandlung am 11. September wurden mehrere Zeugen sowie ein Sachverständiger geladen.

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