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In Fürstenfeldbruck

Schleifring: Stadt verweigert weitere Baumfällungen

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Die Diskussion um die geplante Erweiterung der Firma Schleifring nimmt kein Ende. Nachdem der Stadtrat Ende März die Pläne des Unternehmens mehrheitlich abgesegnet hatte, hat sich nun der Bauausschuss erneut damit befasst – und sich überraschend gegen ein Vorhaben der Firma ausgesprochen.

Fürstenfeldbruck – Schleifring – einer der wichtigsten Gewerbesteuerzahler der Stadt – will an der Maisacher Straße eine 16 Meter hohe Halle mit einem Bürogebäude errichten. Die Grundfläche beträgt rund 3800 Quadratmeter. Auf einem Grundstück südlich der Maisacher Straße entsteht ein Parkplatz für 181 Autos und 56 Fahrräder. Dafür hat inzwischen ein Waldstück an der Maisacher Straße um 25 Meter kleiner werden müssen, worüber in der Vergangenheit immer wieder gestritten wurde. Insbesondere Grüne, SPD und Teile der BBV lehnten die Abholzung stets ab. Der Vorwurf: Die Stadt stelle die Interessen eines einzelnen Bauwerbers über die der Bürger.

Nun haben die Mitglieder des Bauausschusses über zwei Abweichungen vom ursprünglichen Bebauungsplan beraten, welche die Anteilseigner von Schleifring vorgelegt hatten – und wieder ging es um die Fällung von Bäumen. Es handelt sich um vier Eichen an der Maisacher Straße, die Brucks Zweiter Bürgermeister Christian Götz (BBV) auf ein Alter zwischen 30 und 50 Jahren schätzt. Offenbar stören sie nach Ansicht der Firma einerseits Lkw bei der Zufahrt zum Betriebsgelände, andererseits die Feuerwehr bei der Anfahrt auf das Areal.

Im Bauausschuss war man allerdings der Meinung, dass bereits genug Bäume gerodet wurden. Mit einer deutlichen Mehrheit – 13:2 Stimmen – und nach einer langen Diskussion verweigerte es das Gremium, die Bäume abzuholzen.

Dagegen genehmigte man mehrheitlich, dass Schleifring die maximal zulässige Wandhöhe an der Maisacher Straße überschreiten darf. Gegen die höhere Bebauung waren fünf Stadträte.

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