Breitbandausbau

Schnelles Internet: Stadt baut flächendeckend aus

Flächendeckend auf mindestens 30 Mbit/s: Die Stadt will mit einem Breitbandausbau diesen Standard beim Internetzugang für alle Fürstenfeldbrucker verwirklichen.

Fürstenfeldbruck – Bis zu 697 000 Euro könnte es nach einer ersten Kalkulation kosten, die letzten weißen Flecken im Stadtgebiet auf den Standard von 30 Mbit/s zu hieven. Der Großteil des Geldes, nämlich 80 Prozent, würde aber dabei von einem Bundes-Förderprogramm kommen. Die Stadt wäre mit knapp 150 000 Euro beteiligt. Mit dieser Summe legt sie noch gut 10 000 Euro drauf, um den gesamten Ausbau in Glasfasertechnologie durchzuführen. Dies empfahl Experte Roland Werb im Stadtrat dringend. Glasfaser sei einfach die Technologie der Zukunft, damit sind deutlich höhere Geschwindigkeiten möglich.

Stadrat Martin Kellerer (CSU) fragte nach, was denn passiere, sollten die Kunden kein Interesse an einem schnelleren Internetzugang haben. „Der Bedarf wird da sein“, versicherte Werb. Auch wenn am Anfang der Anschluss an Glasfaser zögernd verlaufe: Nach fünf Jahren seien die Anschlussquoten bei 80, 90 Prozent. Werb riet auch jedem Grundstücksbesitzer, die Erlaubnis zum Anschluss zu erteilen. Damit werte man zum Beispiel Immobilien auf einfache Weise deutlich auf.

Andreas Ströhle (BBV) wollte von Werb wissen, was er von der Alternativ-Technologie Richtfunk halte. Im Moment noch ausreichend, sagte Werb, „Glasfaser ist auf lange Sicht aber dem Richtfunk überlegen“.

Nun werden in einem Auswahlverfahren Netzbetreiber gesucht, die Interesse an dem Ausbau haben. 

fd

Rubriklistenbild: © dpa

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