Schnellteststation Fürstenfeldbruck
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Schon einen Tag, bevor die Schnelltests zur Voraussetzung werden, um in Geschäfte zu können, kamen die ersten Menschen zu den neuen Schnellteststationen – so auch Alexandra Urban.

Start lief relativ ruhig

Schnellteststationen in Fürstenfeldbruck nehmen Betrieb auf

  • vonHans Kürzl
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Die ersten Corona-Schnellteststationen in der Stadt haben ihren Betrieb aufgenommen. Der Start lief relativ ruhig. Doch der Ansturm steht laut Organisatoren erst noch bevor.

Fürstenfeldbruck – Rund 60 Personen waren es bis zum frühen Montagnachmittag, die sich an den beiden Stationen an Hagebaumarkt und Veranstaltungsforum einem Corona-Schnelltest unterzogen haben. „Heute war es noch nicht Pflicht, und es war kalt“, nannte Tina Schmiedel, Projektleiterin und Sprecherin des Schnelltestzentrums, die Gründe für die noch überschaubare Menge. Das werde sich wohl am Dienstag ändern, wenn der Zutritt etwa zu einem Baumarkt verpflichtend einen negativen Test voraussetzt.

Das Augsburger Ehepaar Alexandra und Christian Urban hat sich aber schon mal vorsorglich der Prozedur unterzogen. „Das mit der Testpflicht ist schon in Ordnung, wenn man zum Einkaufen gehen will“, sagt der Ehemann, der das Ergebnis nicht nur wegen des Zutritts zum Baumarkt benötigt. Es steht zudem eine Probefahrt in einem Autohaus an. „Es ist schon Routine, ich habe das schon dreimal hinter mir“, sagt Alexandra Urban. Da störe selbst der kurze Würgereflex beim Einführen des Stäbchens nicht mehr.

Durchgeführt wurden die Tests von (v.l.) Eva Hachinger, Natalie Sagasser und Rebecca Schmidl.

Ähnlich gelassen sieht es der Althegnenberger Peter Eichberg. „Wenn es ohne Tests nicht geht, dann ist es eben so.“ Er habe sich an der Schnellteststation am Baumarkt gut betreut und informiert gefühlt. „Alles okay hier und alle sehr freundlich“, lobt Eichberg die drei Helferinnen.

 Die hatten vorab nicht nur eine Einweisung über die Handhabung der Schnelltests erhalten, sondern wurden auch selbst getestet. „Auch, um zu sehen, ob alles funktioniert“, erklärte Sprecherin Schmiedel, die zudem von einem schnell wachsenden Bedarf an Schnellteststationen berichtet.

Neben den beiden am Montag eröffneten Stationen werden bald noch das frühere Modehaus Kohl in der Innenstadt und ein Standort am Geschwister-Scholl-Platz als feste Schnellteststationen hinzukommen. Die mobilen Stationen werden laut Schmiedel wohl ebenfalls zunehmen – zumal die Bundesregierung über eine Testpflicht auch für Firmen nachdenkt. „Wir haben bereits Anfragen von Unternehmen erhalten“, so die Sprecherin.

Auch für Schulen stünden die Schnellteststationen zur Verfügung. Wem das Testen vor versammelter Klasse unangenehm ist, der findet bei den Schnellteststationen ein Stück Privatsphäre und Anonymität. Allerdings seien die Schulen angehalten, zunächst die Test-Sets zu nutzen, die ihnen zum Beispiel vom Landratsamt Fürstenfeldbruck zur Verfügung gestellt werden.

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