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Eines der Plakate, die im September im Brucker Landratsamt zu sehen sind. 

Schüler gestalten Schock-Plakate

"Besser zu Oma anstatt ins Koma!"

Landkreis – Schüler aus ganz Deutschland haben sich an einer Aktion beteiligt und Plakate mit Sprüchen gegen Koma-Saufen entworfen. Die Siegerentwürfe sind im Landratsamt ausgestellt. 

Erst vor kurzem hatten schwer betrunkene Jugendliche am Mammendorfer See für einen größeren Einsatz von Rettungskräften gesorgt. Unabhängig davon, aber zeitlich doch passend, sind ab dem 26. September die besten Plakate gegen Komasaufen im Landratsamt zu sehen.

Unter dem Motto „bunt statt blau“ hatten sich im Frühjahr 2016 mehr als 7000 Schüler aus ganz Deutschland mit bunten Bildern und eingängigen Sprüchen an einem Wettbewerb beteiligt. Jetzt gehen die besten 30 Motive auf Tour, um über die Gefahren beim Rauschtrinken aufzuklären. „Die Plakate halten den Betroffenen den Spiegel vor“, erklärt Ulrich Koller, Chef der DAK-Gesundheit in Fürstenfeldbruck. „Ein Schock-Plakat einer Altersgenossin kann aussagekräftiger sein als eine Informationsschrift eines Experten.“

Rita Friedrich, Fachkraft für Jugendschutz und Prävention beim Landratsamt Fürstenfeldbruck, hält die Ausstellung für einen guten Ansatz: „Mit ihren Plakaten werden die Jugendlichen selbst zu Botschaftern gegen das Komasaufen. Ihre Bilder sprechen eine klare und oft drastische Sprache.“

Die aktuellen Sieger-Plakate gegen das Komasaufen sind bis zum 7. Oktober im Landratsamt in Fürstenfeldbruck zu sehen. Die Ausstellung ist von Montag bis Donnerstag zwischen 8 und 18 Uhr und am Freitag zwischen 8 und 16 Uhr für interessierte Besucher geöffnet.

tb

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