Klinkclown Michaela Ranftl dankt Walter Zellmeier sowie den Schülersprechern Lena Sabokat und Maximilian Geschwinder.

Viscardi-Gymnasium

Schüler sammeln 7500 Euro und unterstützen soziale Projekte

Auch heuer spendete das Viscardi-Gymnasium wieder für soziale Projekte. Der Weihnachtsbasar war ein Erfolg, und so konnten bei der Spendenübergabe in der Aula 7500 Euro verteilt werden.

Fürstenfeldbruck –  Auf der Bühne reihten sich neben Schuldirektor Walter Zellmeier und Schülersprecherin Lena Sabokat nach und nach die Empfänger der Spenden auf. Die 7500 Euro werden wie folgt verteilt: Jeweils 1000 Euro gehen an den Helferkreis Asyl, die Feuerwehr und die Klinikclowns, 500 Euro an die Nachbarschaftshilfe sowie 4000 Euro an das Projekt „Zukunftswerkstatt Oaxaca“.

Das Projekt aus Mexiko begleitet das Viscardi nun schon seit über 20 Jahren. Mit dem Geld wird in der im südwestlichen Mexiko gelegenen Provinzhauptstadt ein Bildungs- und Gesundheitsprojekt für Straßenkinder unterstützt. Die zuständige Koordinatorin, Gisela Burmester, zeigt sich begeistert. „Es ist toll, was die Schüler, die Lehrer und die SMV (Schülermitverantwortung) jedes Jahr aufs Neue auf die Beine stellen. Und auch die Unterstützung des Direktors ist nicht zu vernachlässigen.“ Gerade in diesem Jahr braucht Oaxaca Unterstützung, denn die Provinz ist von zwei schweren Erdbeben erschüttert worden. Burmester zeigte dazu in einer kleinen Präsentation Fotos.

Doch auch die lokalen Projekte sollen nicht vernachlässigt werden, sagte Sabokat. Deshalb begrüßt sie neben Vertretern der Feuerwehr und der Nachbarschaftshilfe auch Michaela Ranftl von den Klinikclowns. Sie ist eine von 60 Klinikclowns in Bayern und bei der Spendenübergabe tritt sie mit Schminke und roter Nase, also in voller Arbeitsmontur, auf. „Die Clowns, die nebenberuflich in Kliniken und Seniorenheimen arbeiten, sind auf solche Spenden angewiesen, um neue Requisiten anzuschaffen und die Einsätze zu finanzieren“, erzählte Ranftl.

Das Geld wurde beim alljährlichen Weihnachtsbasar der Schule eingenommen, bei dem die Schüler unter anderem selbst gebastelten Weihnachtsschmuck und Plätzchen verkauften. Im Anschluss entscheidet die SMV, an welche Organisationen das Geld gespendet werden soll. Christoph Riegel

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