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Cem Özdemir sprach in Bruck vor rund 1000 Zuhörern.

Cem Özdemir und Hubert Aiwainger in Bierzelten

Schwäbischer Vorzeige-Grüner und Bayerns Freie-Wähler-Chef als Volksfest-Beender

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Mit geballter Polit-Prominenz ging am Sonntag das Brucker Volksfest zu Ende. Cem Özdemir, der Vorzeige-Grüne als Schwaben, und Bayerns Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger sprachen in den beiden Bierzelten.

Fürstenfeldbruck - Für Bierzeltbesuche fast schon überpünktlich mit nur 23 Minuten Verspätung traf Cem Özdemir am Sonntagabend zum Volksfest-Abschluss im Bierzelt ein. Der grüne Polit-Promi aus Schwaben sprach vor rund 1000 Zuhörern über sich, seine Partei und die bevorstehenden Landtagswahlen in Bayern. Von Stadtrat Jan Halbauer als „Außenminister der Herzen“ angekündigt, entgegnete Özdemir, dass er viele Titel auf seiner Visitenkarte habe. „Aber auf Zusätze wie Außenminister in spe tät’ ich gern verzichten.“ Die jüngsten Umfragen haben bei dem Vorzeige-Grünen aber den Eindruck hinterlassen, dass es im Freistaat und in seiner baden-württembergischen Heimat nur drei Volksparteien gäbe: „Die CSU, die CDU und Bündnis 90/Die Grünen.“

Hubert Aiwanger war am Vormittag im so genannten Zirkuszelt auf dem Volksfest zu Gast.

Noch am Sonntagvormittag hatte im kleineren Zirkuszelt Bayerns Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger gesprochen. Dessen großer Gegner bei der Landtagswahl ist die CSU. Aiwanger attackierte aber in Bruck die Regierungspartei gehörig. Trotzdem sei sein Ziel eine Koalition mit der CSU. Nach seinem Bierzelt-Auftritt schaute Aiwanger auf Einladung seines Allinger Parteikollegen und Landtagskandidaten Hans Friedl noch beim Biburger Blütenfest vorbei. 

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