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Magisch angezogen werden viele Menschen von den Pilzen im Wald. 

Fürstenfeldbruck

Schwammerl suchen und Wildtiere schonen: Die Tipps der Jäger

Es ist wieder Schwammerlzeit. Viele begeisterte Pilzsucher zieht es mit Körben und Taschen in den Wald, auf der Jagd nach möglichst viel Beute an Steinpilzen, Maronen oder Braunkappen.

Fürstenfeldbruck – Doch die wachsen mitten im Wohnzimmer der Wildtiere, warnt die Kreisgruppe des Bayerischen Jagdverbandes. Die Waidmänner geben daher Tipps, wie Schwammerlsucher rücksichtsvoll auf Pilzjagd gehen können.

„Der Wald ist nicht nur ein beliebter Naherholungsort für viele Naturnutzer, sondern eben auch Lebensraum unserer Wildtiere. Deshalb sollte man möglichst umsichtig sein und die Wildtiere nicht unnötig beunruhigen“, erklärt der Sprecher der Brucker Jäger, Michael Pöllmann.

Aufs Schwammerl suchen müsse aber niemand verzichten. Beherzige man ein paar Ratschläge, stehe dem Pilz-Vergnügen nichts im Weg. So empfehlen die Jäger etwa, nicht in der Dämmerung zu suchen. Denn das sei die Zeit, in der auch die Tiere auf Futtersuche gehen. Zudem sollen Pilz-Fans möglichst am Waldrand und entlang von Wegen sammeln. Ins Unterholz zu kriechen, sei keine gute Idee. „Auch unsere Wildtiere haben ein Recht auf einen ungestörten Rückzugsort“, so Pöllmann. Ein Augenmerk sollte auch auf die Lautstärke gelegt werden. Schreiende Menschen können Wildtiere nämlich gar nicht leiden. Das gleiche gilt auch für marodierende Hunde. „Verantwortungsvolle Hundehalter haben ihren Vierbeiner immer im direkten Einflussbereich oder an der Leine, wenn es mit dem Gehorsam noch nicht so ganz funktioniert“, so Pöllmann.

Mit den Ratschlägen sollen nicht nur die Tiere geschont werden. Auch Wildunfälle ließen sich so vermeiden. Einmal aufgescheucht rennen viele Vierbeiner blindlings los. Die Gefahr, dass das natürliche Fluchtverhalten auch über befahrene Straßen führt, sei groß. Pöllmann: „Das kann schnell zur Unfallgefahr werden, übrigens meistens völlig unbemerkt vom Schwammerlfreund.“ tog

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