Ganz Nebenbei

Schwarzer Spekulatius

Die Lokalspitze des Brucker Tagblatts, das „Ganz Nebenbei“, haut heute wilde Personal-Spekulationen raus.

Kurz vor der hereinbrechenden Vorweihnachtszeit und in Phasen des heraufdämmernden Landtagswahlkampfs, der bei der CSU im Moment gerade im Ost-Kreis erst noch intern ausgefochten werden muss, wird ein Gebäck wieder wichtig, das sich ja allgemein großer Beliebtheit erfreut: Der Spekulatius.

Die Herkunft des Namens, also rein sprachgeschichtlich betrachtet, gilt als unklar. Möglich ist laut online-Lexikon Wikipedia, dass er auf die lateinische Bezeichnung für Bischof, „speculator“ (Aufseher, Beobachter), zurückgeht. Nach einer anderen Auffassung gibt es eine Verbindung zum lateinischen „speculum“ (Spiegel), wegen der spiegelbildlichen Darstellungen, die in den Backformen eingeschnitten seien.
Denkbar ist auch, dass der Name des Gebäcks auf das lateinische Wort „speculatio“ zurückgeht (Ausspähen, Kundschaften, Betrachtung) und damit auch mit dem deutschen Wort „Spekulation“ zu tun haben könnte – und so sind wir schon zurück bei der CSU und ihrer derzeit noch geheimen Kandidaten-Suche in der Causa Bocklet-Nachfolge
Wir wünschen, rein spekulationsmäßig, also Thuy Tran, Andreas Lohde, Gabi Off-Nesselhauf, Dieter Rubenbauer, Oliver Simon und natürlich auch Emanuel Staffler einen allzeit festen Biss und der Union das richtige Händchen bei der Suche nach dem passenden Ostkreis-Gebäck.

Thomas Steinhardt

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