+
Ein Teil des Schulgeländes am Tulpenfeld.

Am Graf-Rasso-Gymnasium

Wegen Saufgelage: Sicherheitsdienst am Schulzentrum

  • schließen

Fürstenfeldbruck – Das Schulzentrum am Tulpenfeld hat sich zur nächtlichen Partyzone entwickelt. Weil es immer wieder zu Vandalismus kommt, geht ein Sicherheitsdienst verstärkt auf Patrouille.

Zerbrochene Flaschen, Schmierereien und Beschädigungen: Im hinteren Bereich des Schulzentrums, Richtung Emmering, treffen sich immer häufiger junge Leute zu nächtlichen Gelagen.

Auch der Parkplatz wird laut FOS/BOS-Schulleiterin Monika Pfahler von Zeit zu Zeit zweckentfremdet. Grundsätzlich könne man ja nichts dagegen haben, wenn sich junge Leute treffen, kommentierte Klaus Wollenberg (FDP) jetzt im Kulturausschuss des Kreistags. Dass es zu Vandalismus komme, sei aber ärgerlich, zumal es gelungen sei, am Schulzentrum eine „wirklich entspannte schöne Atmosphäre“ zu schaffen. Ihm stimmt auch Pfahler zu. „Die Offenheit des Schulgeländes ist schön und so gewollt, bringt allerdings auch diesen Nachteil mit sich.“ Sie sagt, das Phänomen tauche phasenweise auf. An Halloween etwa sei wieder ein Treffen gewesen. 

Günter Sigl, beim Landratsamt für das Thema zuständig, betont: „Man kann das Problem keiner der beiden Schulen, weder FOS/BOS noch dem Graf-Rasso-Gymnasium zuweisen. Die Bürger, die sich dort aufhalten, sind eher keine Schüler.“ Allerdings handle es sich tendenziell um junge Leute.

Um denen – beziehungsweise deren Hinterlassenschaften – Herr zu werden, soll der Einsatz des Sicherheitsdienstes 2017 verstärkt werden. Gab der Landkreis bisher 2000 Euro im Jahr dafür aus, so sollen es dann 5000 Euro sein. Das wurde im Rahmen der Haushaltsdebatten bekannt. Vandalismus ist auch der Grund für den neuen Zaun rund um die Freizeitanlage in Mammendorf.

st/vu

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Mehr Open-Air-Konzerte bei Musiknacht
Zwei neue Bands, ein neuer Veranstaltungsort und mehr Open-Air-Konzerte: Die Besucher der 13. Gröbenzeller Musiknacht am Samstag, 1. Juli, dürfen sich auf die eine oder …
Mehr Open-Air-Konzerte bei Musiknacht
Ein Dorf als Zentrum der Europa-Bewegung
Europa braucht wieder mehr Stabilität. Das sagt Carsten Witt (76), Gründer des Projekts „Go Europe!“, angesichts erstarkender Rechtspopulisten. Der 76-jährige …
Ein Dorf als Zentrum der Europa-Bewegung
Kleine Museen müssen zusammenhalten
Die fünf von Fördervereinen geführten kleinen Museen im Landkreis wollen künftig enger zusammenarbeiten. Das ist das Ergebnis eines ersten Netzwerktreffens, zu dem …
Kleine Museen müssen zusammenhalten
Fakten statt Fake News: Journalisten diskutieren
„Leben wir in einer postfaktischen Zeit?“ war die Frage, der sich die Podiumsmitglieder am Donnerstagabend im Cantina stellen mussten.
Fakten statt Fake News: Journalisten diskutieren

Kommentare