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Sichtweisen-Kalender: Das Jahr in Bildern aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck

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Die Fotografen mit ihren Motiven: Dirk Hoogen von der Sparkasse Fürstenfeldbruck (3.v.r) mit (v.l.) Rainald Reb, Ulrike Steigerwald, Karl Fißlthaler, Rudolf Kärtner und Heinrich Schwienbacher. © Weber

Der „Sichtweisen“-Kalender der Sparkasse Fürstenfeldbruck hat mittlerweile schon Tradition. Seit 2016 liefern der Germeringer Fotoclub sowie der Foto- und Filmclub Fürstenfeldbruck die Bilder, die ausschließlich Motive aus dem Landkreis zeigen.

Fürstenfeldbruck – Zum Weltspartag am 30. Oktober wird der Kalender an Landkreisbürger ausgegeben.

Eine aus alten Baumstämmen zusammengesetzte Holzbank, umgeben von der Idylle des Haspelmoors: Diese „Ruheoase“, so der Titel des Bildes, hat der Vorsitzende des Germeringer Fotoclubs, Heinrich Schwienbacher, abgelichtet und es mit diesem Foto in den neuen „Sichtweisen“-Kalender geschafft. „Doch als ich das letzte Mal da war, war plötzlich eine Latte rausgebrochen“, sagt der Fotograf des Juni-Motivs. Mittlerweile steht die komplette Bank nicht mehr. „Ich vermute, dass irgendeine Zerstörungswut dahintersteckt.“

Auch das Foto für den Oktober, eine alte Stele im Russenfriedhof Puchheim, hat Schwienbacher gemacht. Es ist eines von zwölf Motiven, die eine Jury der Sparkasse um Projektleiterin Annette Adler ausgewählt hat. „Wir wissen nicht, von welchem Fotoclub die jeweiligen Bilder stammen, wenn wir die Auswahl treffen“, sagt Adler.

Für die Fotos gibt es im Vorfeld keine speziellen Vorgaben, die Motivauswahl ist frei. „Sie sollten nur zur Jahreszeit passend sein“, so Sparkassen-Sprecher Dirk Hoogen. Hoogen betont die gute Zusammenarbeit mit den beiden Fotoclubs. „Es macht Sinn, die Vereine im Landkreis zu unterstützen und die Qualität zu nutzen.“ Um sich von den vielen anderen Kalendern zu unterscheiden, sei die Regionalität, besonders auch in der Motivauswahl, ein wesentlicher Faktor.

Die Kalender seien mittlerweile ein echtes Sammlerobjekt geworden, konnte nicht nur Dirk Hoogen beobachten. „Vor allem seitdem die Leute wissen, dass zwei lokale Vereine hinter den Bildern stehen, komme es zu einer vermehrten Rückmeldung von Leuten“, sagt Rainald Reb, der Vorsitzende des Brucker Foto- und Filmclubs. „Außerdem sieht man, welche Vielfalt wir direkt vor der Haustüre haben.“

Bevor die Bilder aus dem Landkreis bei der Sparkasse eingereicht werden, diskutieren die Mitglieder der beiden Vereine in kleiner Runde und treffen dort eine Vorauswahl. Dabei prüfen sie, ob sich das jeweilige Bild für das Kalender-Format eignet. Denn einmal eingereicht, wird dieses nicht mehr bearbeitet. Die meisten Fotos entstünden ganz spontan, sagen die Fotografen übereinstimmend. Heinrich Schwienbacher: „Es ist ein guter sportlicher Wettbewerb, an dem wir gerne teilnehmen.“ (SEBASTIAN ÖL)

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