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Die aktuelle Besetzung der Schulband (v.l.): Johannes Sammer, Maria Franke, Hendrik Matthießen, Jan von Fragstein, Markus Carlos Hein, Thomas Palzer und Matthias Kiel. 

Offizierschule der Luftwaffe

Sie haben die Fursty-Schulband wieder belebt: Im Fliegerhorst dröhnt der Bass

Seit in Fürstenfeldbruck keine Flugzeugen mehr starten und landen, ist es relativ ruhig geworden rund um den Fliegerhorst. Doch seit einiger Zeit dröhnt es immer wieder mal heftig in der Offizierschule der Luftwaffe.

Fürstenfeldbruck – Verantwortlich dafür sind sieben leidenschaftliche Musiker, die die Schulband der Offizierschule (OSLw) wiederbelebt haben. Ganz in zivil, in Jeans und T-Shirt und mit offenen Haaren, treffen sich Sängerin Maria Franke und ihre sechs männlichen Bandkollegen zur Probe auf der Bühne in einer Halle auf dem Gelände der Offizierschule. „Eigentlich gab es die Schulband schon sehr lange, das Ganze ist nur irgendwann eingeschlafen“, sagt Hauptmann und Bandleader Matthias Kiel. Vor zwei Jahren habe ich das Equipment gecheckt und daraufhin die Band wieder ins Leben gerufen.“

Zweimal in der Woche probt man im Fliegerhorst

Unterstützt und finanziert wird das Ganze von der Offiziersschule, viele spielen jedoch auch mit ihren eigenen Instrumenten. Zweimal die Woche treffen sich die Bandmitglieder zur Probe im Fliegerhorst. Zusätzlich findet vor den Konzerten ein ganzes Probenwochenende statt.

Mit ihrer rockigen Musik, auf Englisch wie auf Deutsch, begeistert die Band auf Weihnachtsfeiern, Maifeiern und Benefizkonzerten. Das letzte Konzert für den guten Zweck im April war ein voller Erfolg. Insgesamt 500 Euro kamen zusammen und wurden dem Kinderheim in Purk übergeben, dass schon lange von der Offizierschule unterstützt wird.

Die Wege trennen sich nach der Zeit im Fliegerhorst - oder doch nicht?

Der Auftritt kürzlich beim Frühlingsfest der Offizierschule war gleichzeitig auch ein kleiner Abschied, denn die derzeitigen Bandmitglieder werden nach sieben gemeinsamen Monaten getrennte Wege gehen. Die Lehrgangszeit im Fliegerhorst in Bruck ist zu Ende, und für die meisten geht es zum Studieren nach München. Etwas traurig über das Ende der Bandzeit sind die Offiziersanwärter schon, die sieben Monate haben zusammengeschweißt. „Es ist erst nur ein Hobby, und hier haben wir die Möglichkeit bekommen, das gemeinsam auszuleben. Das ist schon toll“, fasst der Gitarrist Hendrik Matthießen zusammen.

Doch vorbei ist es mit der Schulband jetzt nicht. Kiel möchte im Oktober, wenn ein weiterer Lehrgang beginnt, die Band wieder ins Leben rufen und freut sich auf neue, musikbegeisterte Schüler. Das Interesse ist erfahrungsgemäß so hoch, dass nur die Besten einen Platz in der Band bekommen. Das musikalische Niveau soll schließlich weiterhin gehalten werden.

Für die aktuelle Besetzung wird es ein Wiedersehen geben. Es ist üblich, dass die alten Mitglieder ihre Nachfolger von Zeit zu Zeit bei diversen Veranstaltungen unterstützen. Bei der letzten Benefizveranstaltung standen so gleich elf Musiker auf der Bühne. (NATHALIE HRADECKY)

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