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Stadtwerke FFB

Sie leitet die AmperOase

Fürstenfeldbruck – Die AmperOase in Fürstenfeldbruck hat eine neue Leiterin: Andrea Hintermeier hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Freizeitanlage fit für die Zukunft zu machen. Die Erfahrung dazu bringt sie mit.

1987 hat Hintermeier die Ausbildung zur Schwimmmeistergehilfin gemacht. Seit dieser Zeit ist sie auch durchgehend in der Bäderbranche tätig. Was ihr an dem Beruf besonders gefällt: „Er ist sehr abwechslungsreich.“ Es gebe technische Aufgaben, Verwaltungsarbeiten, Sport und den Kontakt zum Kunden. Und Kunden hat die 47-jährige in der AmperOase reichlich. Im Jahr 2015 besuchten mehr als 310 000 Menschen das Schwimmbad und das Eisstadion.

In der AmperOase ist die Mutter zweier Kinder bereits ein alter Hase. Seit 2003 arbeitet sie in der Freizeiteinrichtung der Brucker Stadtwerke. Dort ist sie auch die Karriereleiter hinaufgeklettert. Seit 2006 ist sie Meisterin für Bäderbetriebe. Zwei Jahre später übernahm sie die stellvertretende Leitung. 2009 beendete sie eine Fortbildung zum technischen Betriebswirt bei der IHK.

Am 1. August dieses Jahres folgte dann der nächste Schritt. Sie übernahm die Leitung des Betriebs. Kommissarisch war sie mit den damit verbundenen Aufgaben zuvor bereits betraut, zum Beispiel bei Krankheitsausfällen. Daher musste sie auch nicht lange überlegen, als sich die Möglichkeit ergab, das Bad zu leiten. „Die Stelle hat mich persönlich sehr gereizt“, sagt die Landsbergerin. Vor allem die geplante Umstrukturierung der AmperOase eröffne völlig neue Perspektiven. „Die Freizeitanlage soll den Bruckern in Zeiten, in denen in vielen Kommunen die Bäder schließen, noch lange erhalten bleiben“, sagt Hintermeier.

Gemeinsam mit den Mitarbeitern und den Nutzern, darunter Schulen und Vereine, wurden Vorschläge ausgearbeitet, wie man die AmperOase weiterentwickeln kann. Zu tief will sich die neue Leiterin noch nicht in die Karten schauen lassen, da das Konzept erst noch komplett ausgearbeitet wird. Nur soviel sagt sie: „Es geht um eine langfristige Ausrichtung für die nächsten 15 bis 20 Jahre.“ Die Vorlieben der Kunden sollen dabei einbezogen werden, um das Interesse an der Bäderanlage lebendig zu halten.

Schon ohne die Neuausrichtung hat Hintermeier in der AmperOase jede Menge Arbeit. Zur Einrichtung gehört das Schwimmbad mit dem zugehörigen Freibad, die Eisfläche und ein Wellness-Bereich mit Saunalandschaft, zwei Ruheräumen, Textildampfbad, Solarium, Infrarotkabine und Massagestuhl. Außerdem finden mehrere – in den Sommerferien sogar bis zu sieben – Schwimmkurse für Kinder gleichzeitig statt, dazu kommen diverse Kurse für Erwachsene. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, im Schwimmbad Kindergeburtstage zu feiern. Die Gastronomie und ein Massagebereich sind verpachtet. „Mit dem gleichzeitigen Betrieb von Hallen- und Freibad sowie Sauna haben wir in der Region ein Alleinstellungsmerkmal“, sagt Andrea Hintermeier.

Viele andere Bäder schließen das Hallenbad während der Freiluft-Saison. In der AmperOase hat das Freibad nur zwischen Mitte September und Mitte Mai zu, das Hallenbad ist ganzjährig geöffnet. Zwischen Mitte Oktober und Mitte März läuft außerdem der Betrieb auf der Eisfläche, auf der auch der EV Fürstenfeldbruck seine Eishockeyspiele bestreitet.

26 Mitarbeiter, darunter ein Auszubildender, halten den Laden am laufen. Dabei handelt es sich um ein gemischt besetztes Team unter anderem mit Fachangestellten für Bäderbetriebe und Rettungsschwimmern, für das die Stadtwerke auch immer Verstärkung suchen.

Andrea Hintermeier trägt die Personalverantwortung und koordiniert sämtliche Arbeiten und Abläufe. Die vielseitigen Arbeiten zwischen Technik, Sport und Verwaltung kann sie dabei auf mehrere Schultern verteilen. Und Andrea Hintermeier sagt: „Jeder im Team ist hoch motiviert, und jeder hat die Möglichkeit, seine Stärken einzubringen.“ (Andreas Daschner)

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