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Die Vision von kleineren Läden dürfte gestorben sein.

In Bruck

So geht’s mit dem Viehmarktplatz weiter

 Wie geht es weiter mit dem Viehmarktplatz? Nachdem ein Gutachter die geplanten Varianten mit Garage und Gebäude als nicht wirtschaftlich eingestuft hat, steht vieles wieder am Anfang. 

Fürstenfeldbruck – So sieht es auch im Haushalt aus. Statt der über elf Millionen Euro im Etat von 2017 – natürlich über mehrere Jahre verteilt – ist nun gerade mal eine knappe Million eingeplant. „Das Geld dient zur Aufwertung des südlichen Bereichs“, erklärte OB Erich Raff (CSU). Denn was auf und unter dem nördlichen Teil entsteht, ist offen. Hier müsse man Investoren suchen und noch einmal nachjustieren.

Die Räte waren sich einig, dass keine so hohe Summe im Haushalt stehen muss. „Aber eine null ist ein falsches Zeichen“, fand Klaus Quinten (BBV). „Wir setzen mit dem Haushalt Zeichen“, mahnte auch Dritte Bürgermeisterin Karin Geißler (Grüne). Für die Bürger, die sich beteiligt haben, aber auch für einen potenziellen Investor. Finanzreferent Walter Schwarz (SPD) wollte kein Geld bereitstellen. „Das ist alles sehr spekulativ.“

OB Erich Raff (CSU) schlug vor, pro Jahr 750 000 Euro einzustellen. Die könne man für die Gestaltung des südlichen Bereichs, aber auch für Planungen verwenden. CSU-Fraktionschef Andreas Lohde wies noch darauf hin, auch die Entwicklung des Kaufhaus X am Nachbargrundstück nicht außer Acht zu lassen.

Letztlich entschieden die Räte gegen fünf Stimmen, neben den Planungskosten für das Jahr 2021 zwei Millionen für den Bau sowie je eine Million Euro Einnahmen aus Stellplatzablöse und Grunderwerb einzuplanen. Stünde nichts im Etat, würde das die Kommunalaufsicht eher wundern, meinte Quinten. „Für die Stadt ist der Platz zehnmal wichtiger als eine Turnhalle.“ Ingrid Zeilinger

zuvor hatte ein Gutachter die zuletzt gehegten Pläne für unwirtschaftlich erklärt.


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