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Beispielfoto ÖPNV

ÖPNV

So hoch ist das Defizit beim Ruf-Taxi

Das als sehr erfolgreich geltende Ruf-Taxi beschert dem Landkreis aktuell ein Jahres-Defizit von rund 1,1 Millionen Euro. 

Fürstenfeldbruck - Insgesamt wendet der Landkreis im Jahr um die 6,3 Millionen Euro für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) auf.

Die Kosten für den ÖPNV belaufen sich auf 17 Millionen Euro, wie der im Landkreis für den ÖPNV zuständige Experte, Hermann Seifert, auf Nachfrage erklärt. Dem stehen 8,5 Millionen Euro Einnahmen gegenüber, staatliche Fördergelder in Höhe von rund 860 000 Euro und Beteiligungen verschiedener Gemeinden (vereinfacht gesagt für Sonderwünsche) in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro.

Bei Betrachtung der Summen müsse einem aber auch klar sein, dass zuletzt Vieles angeschoben wurde, was jetzt vielleicht noch nicht den Ertrag bringt, der zu erwarten ist. Gerade der Erfolg des Ruf-Taxis helfe, mehr Leute zum ÖPNV zu bringen. Seifert berichtet in diesem Zusammenhang von einer signifkanten Steigerung der Fahrgastzahlen in den vergangenen Jahren. Zählte der vom Landkreis organisierte ÖPNV (also ohne S-Bahn) im Jahr 2012 sieben Millionen Fahrgäste, so stieg die Zahl im Jahr 2015 auf acht und zuletzt auf neun Millionen. Bis 2019 hofft Seifert, die zehn-Millionen-Marke geknackt zu haben. Werktäglich nutzen 34 000 Fahrgäste den ÖPNV im Kreis. Am Montag, 19. Juni, steht die Entscheidung über weitere Verbesserungen im Bus-Netz an. Die öffentliche Sitzung des zuständigen Ausschusses beginnt um 16 Uhr im Landratsamt.  st

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