Das Stadtmuseum in Fürstenfeldbruck.
+
Das Stadtmuseum in Fürstenfeldbruck.

Terminvergabe über Internet und Telefon

Sonntags ausverkauft: Große Besucherresonanz im Museum

  • Ingrid Zeilinger
    vonIngrid Zeilinger
    schließen

Seit einer Woche hat das Museum wieder geöffnet. Und die Besucher zieht es in die Ausstellungen. So viele, dass nicht alle zu ihrem Wunschtermin kommen können.

Fürstenfeldbruck – Am Freitag, 5. März, gab es grünes Licht, schon am Dienstag kamen die ersten Besucher: Nur drei Tage blieben dem Museumsteam Zeit, die Wiedereröffnung vorzubereiten. Doch die Mitarbeiter waren gut gerüstet, so dass man wirklich bei den Ersten dabei war, die wieder Menschen in ihren Räumen begrüßten. „Da hat man gleich gemerkt, dass wieder Leben im Haus ist“, sagt Museumsmitarbeiterin Verena Beaucamp.

Und die Nachfrage war groß: Kaum war die Info zur anstehenden Wiedereröffnung über die Homepage publiziert, klingelte schon das Telefon. „Die Anfragen kamen im Halbstundentakt“, erzählt Beaucamp. Mit so einer Nachfrage habe man gar nicht gerechnet. Aber: „Der Run findet schon statt.“ Es scheine, als wollten die Menschen mitnehmen, was gehe. Zumal man nicht wisse, wie lange die Museen geöffnet bleiben dürften.

Klar ist: Ein Museumsbesuch ist nur mit Termin und FFP2-Maske möglich. Eine Stunde haben die Besucher dann Zeit, durch die Dauerausstellung und auch durch die Sonderausstellung „Frau darf...“ zu schlendern. Da die Ausstellungen weitläufig sind, komme es nicht zu Staus oder Menschenansammlungen, sagt Beaucamp. Und falls doch, passe die Aufsicht auf. Die hat auch im Blick, dass die Besucher ihre Zeit nicht maßlos überschreiten.

Besonders am Wochenende war es voll, berichtet Beaucamp. „Da mussten wir zum Teil Leute ablehnen oder den Termin verschieben.“ Denn besonders die Zeit zwischen 14 und 16 Uhr sei sehr beliebt. Der Sonntag war ausverkauft: Rund 70 Menschen kamen zwischen 11 und 17 Uhr.

Damit alle in den Genuss kommen, neben den Dauerausstellungen über Kloster Fürstenfeld, das Leben in Bruck um 1900 sowie die Kelten, Römer und Bajuwaren auch die Sonderausstellung „Frau darf... 100 Jahre Künstlerinnen an der Akademie“ zu besichtigen, wurde diese bis zum 26. September verlängert. Sie widmet sich im ersten Teil der Freiheitsbewegung der Frauen, die deren Weg an die Kunstakademien geebnet haben. In einem zweiten Teil geht es um die privaten Malschulen, an denen die Frauen studierten. Erst 1920 wurden sie an der Akademie der Bildenden Künste in München zugelassen. Anhand von zwölf Biografien wird die Entwicklung in den 1920er-Jahren und dem folgenden Nationalsozialismus gezeigt. „Die Biografien der Malerinnen und Bildhauerinnen sind sehr unterschiedlich“, erzählt Verena Beaucamp.

Das Museumsteam arbeitet derweil an der nächsten Ausstellung. Zudem ist es mit der Koordination der Besuche beschäftigt. Ab sofort nicht nur für das Museum, sondern auch für das Kunsthaus, das am 26. März öffnet (Kasten). INGRID ZEILINGER

Anmelden für Museum und Kunsthaus kann man sich unter Telefon (0 81 41) 6 11 30 und per E-Mail an museum@fuerstenfeldbruck.de. Dann wird ein Zeitfenster für den Besuch genannt.

Weitere Nachrichten aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck finden Sie hier.

Alle Neuigkeiten rund um die Corona-Pandemie im Landkreis gibt es in unserem Corona-Ticker.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare