Kollektives Schaufeln fürs neue Vereinsheim: Wolfgang Dietrich (vorne 2.v.l., Gauschützenmeister), Anton Maletz (vorne, 3.v.l., TSV West), Bernhard Fischer (hinten zwischen Maletz und Raff, Sportschützen), OB Erich Raff (vorne 2.v.r.) und Architekt Thomas Batzer (vorne rechts).
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Kollektives Schaufeln fürs neue Vereinsheim: Wolfgang Dietrich (vorne 2.v.l., Gauschützenmeister), Anton Maletz (vorne, 3.v.l., TSV West), Bernhard Fischer (hinten zwischen Maletz und Raff, Sportschützen), OB Erich Raff (vorne 2.v.r.) und Architekt Thomas Batzer (vorne rechts).

Fürstenfeldbruck

Spatenstich für das neue Vereinsheim im Sportzentrum West

  • vonDieter Metzler
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Am Mittwoch war es soweit: Mit kräftigem Einsatz und ein wenig Muskelkraft wurde der Baubeginn des neuen Vereinsheims für den TSV West und den Sportschützenverein aus der Kreisstadt mit einem gemeinsamen Spatenstich gefeiert.

Fürstenfeldbruck – Fast genau vor einem Jahr hatten sich die gleichen Protagonisten schon einmal auf dem Gelände an der Cerveteristraße getroffen. Im Mai wurde damals der symbolische Spatenstich für das Sportgelände im Brucker Westen vollzogen. Im Herbst 2022 soll die feierliche Eröffnung des Sportzentrums III erfolgen.

Sein herzlicher Dank gehe an die beiden Vorstände, sagte OB Raff bei seinem Grußwort. Sie hätten sich trotz einiger Rückschläge in den vergangenen Jahren nicht davon abbringen lassen, dieses Projekt weiter voranzubringen. „Das hat sich ausgezahlt“, so Raff. Corona habe letztes Jahr alle überrascht. „Wenn wir das Projekt nochmals hätten schieben müssen, dann wäre die Baumaßnahme, die die Stadt mit 4,5 Millionen Euro unterstützt in den nächsten fünf, sechs Jahren aufgrund der angespannten Haushaltslage wohl nicht möglich. Also, Mut wird letztlich auch belohnt.“

Raff dankte auch den Verbänden und beiden Vereinen, weil ohne deren Mithilfe das Sportzentrum III wohl nicht möglich geworden wäre. „Auch auf diesem Wege kommen einige hunderttausend Euro zusammen.“ Er sei froh, dass die Bayerische Staatsregierung ihre Zusagen nach wie vor hält, sich an jeder Baumaßnahme mit rund 20 Prozent zu beteiligen, sagte Steffen Enzmann, der Kreisvorsitzende des Bayerischen Landessportverbandes (BLSV).

Die beiden Bauherren, Wests Präsident Anton Maletz und Sportschützenvereins-Vorsitzender Bernhard Fischer dankten Oberbürgermeister Raff (CSU), Sportreferent Martin Kellerer (CSU) sowie dem Sportbeiratsvorsitzenden Achim Mack als Vertreter der Stadt und Enzmann, für die bisher gewährte Unterstützung. Auch die beiden Architekten, Thomas Batzer und Norbert Brandmayr wurden für ihr Engagement von den Vereinschefs gelobt. „Ohne die beiden wäre es nicht so reibungslos gelaufen. Was da auf uns als Bauherren bisher zugekommen ist, das ist schon enorm“, so Maletz.

Nach vielen Jahren habe man endlich geschafft, worauf die ganzen Planungen des Vereins ausgerichtet waren, meinte Fischer. „Wir haben den Bau eines Schützenheims sogar in unsere Satzung mit aufgenommen“, erzählte er, „als hätten wir es damals schon gewusst.“

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