Den symbolischen Spatenstich vollzogen (v.l.) Markus Ambrosy (Dekan), Jochen Heber (Vertrauensmann), Olga Marx (Kindergartenleitung), Dieter Bindig (Bauausschuss der Kirche) und Emil Schmölz (Hausmeister).
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Den symbolischen Spatenstich vollzogen (v.l.) Markus Ambrosy (Dekan), Jochen Heber (Vertrauensmann), Olga Marx (Kindergartenleitung), Dieter Bindig (Bauausschuss der Kirche) und Emil Schmölz (Hausmeister).

Fürstenfeldbruck

Spatenstich für den Anbau am evangelischen Kindergarten

  • Ingrid Zeilinger
    vonIngrid Zeilinger
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Für die Mädchen und Buben im evangelischen Kindergarten wäre es ein großer Tag gewesen: Spatenstich für den Anbau und die Sanierung.

Fürstenfeldbruck – Doch in Zeiten von Corona muss ein Spatenstich ohne große Feier auskommen. Statt Erde zu schippen, haben die Kleinen ein Plakat mit ihren Vorstellungen vom Kindergartenbau gestaltet. Aber als kleine Entschädigung können die Kinder den Fortschritt auf der Baustelle aus der Nähe beobachten. In den nächsten eineinhalb Jahren wird der dreigruppige Kindergarten der Kirchengemeinde generalsaniert. In einem Anbau kommt künftig auch eine Krippe mit zwei Gruppen unter. Damit die Kleinen nicht auf der Baustelle spielen und essen müssen, sind sie in die Gemeinderäume der Gnadenkirche umgezogen. Voraussichtlich Ende August sollen sie in die neuen Räume ziehen können.

Der Um- und Neubau kostet insgesamt rund fünf Millionen Euro. Die Summe teilen sich die Stadt Fürstenfeldbruck, die Evangelische Landeskirche und die Gnadenkirche. „Es wäre ein schöner Anlass gewesen, nach den langen Jahren der Vorplanung jetzt auch miteinander zu feiern“, sagt der evangelische Dekan Markus Ambrosy. Aber die Vernunft sage nein, angesichts von Corona. „Vielleicht klappt es dann ja beim Richtfest.“ Auf die Party würden sich die Kinder und Erzieher mit Sicherheit freuen. Und bis dahin werden sie genau beobachten, was mit ihrem alten Kindergarten passiert.  imu

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