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Das Eisstadion ohne Dach.

Jahresplanung

SPD drängt: Noch heuer Standort für Eishalle suchen

 Der Bau einer Eishalle ist eines der wichtigen Themen, die die SPD im neuen Jahr beschäftigt.

Fürstenfeldbruck – „Die Standortsuche muss in diesem Jahr stattfinden“, sagte der stellvertretende Vorsitzende Martin Haisch am Donnerstag bei einem Gespräch. Deswegen will die SPD bei den laufenden Haushaltsverhandlungen dafür kämpfen, dass 100 000 Euro für die Standortplanung bereitgehalten werden.

Das Thema sei für die Eishockeyspieler besonders drängend, ergänzte Finanzreferent Walter Schwarz. Denn der Bayerische Eissportverband schreibt für seine Mitglieder eigentlich seit dieser Saison regelmäßige Trainingszeiten von Anfang September bis Ende März vor. In Fürstenfeldbruck ist daran wegen der nicht überdachten Eisfläche nicht zu denken - der EVF spielt nur dank einer Ausnahmegenehmigung. Es drohe aber die zwangsweise Abstufung von Mannschaften im Spielbetrieb, sagte Schwarz.

Weil eine Eishalle nicht zum Nulltarif zu haben ist, will die SPD bekanntlich an anderer Stelle einsparen - beim Sportzentrum III im Westen solle keine Turnhalle gebaut werden. Man wolle die Sportvereine aber nicht gegeneinander ausspielen, sondern habe für beides eine Lösung. Die Argumentation der Genossen: Wenn die Offizierschule der Luftwaffe den Fliegerhorst verlässt, seien dort Sportstätten in bestem Zustand vorhanden. Um diese so bald wie möglich übernehmen zu können, sollen auch dafür Gelder im Haushalt eingeplant werden.

Mehr Zeit lassen wollen sich die Sozialdemokraten dagegen mit der Bebauung des Viehmarktplatzes. Walter Schwarz kann sich nicht vorstellen, dass in dieser Legislaturperiode dort gebaut wird. Denn bisher rechnen sich die langwierig erarbeiten Entwürfe „Loop“ und „Marktscheune“ laut einem Gutachten einfach nicht. Dazu hatte eine Bürgerbeteiligung stattgefunden. Investoren haben bei beiden abgewunken. Nachdem in direkter Nachbarschaft auch das Gelände des ehemaligen Kaufhauses X neu bebaut wird, solle man eine Quartiersplanung für die ganze Gegend anstreben, sagte Fraktionschef Philipp Heimerl. Die bisher erarbeiteten Entwürfe könne man aber natürlich als Basis für weitere Planungen verwenden.

Am liebsten sofort soll sich die Stadt aber an die Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft machen, findet Heimerl. Man müsse dabei nicht auf Partner warten, sondern könne diese als Große Kreisstadt auch gut alleine schultern. Das sei schon im Hinblick auf die Fursty-Konversion sinnvoll. Heimerl kritisierte, dass bestehende Beschlüsse des Stadtrates zu diesem Thema immer noch nicht umgesetzt seien.

Fabian Dilger

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