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Plakat einer  Demo in Bruck im Jahr 2017

Spurwechsel: Asylhelfer rufen zu Demonstration auf

Asylhelferkreise im Landkreis rufen zu einer Demonstration auf. Ihr Motto: „Spurwechsel: Recht auf Arbeit und Ausbildung für alle Geflüchteten.“ 

In den vergangenen Monaten hätten unzählige Flüchtlinge und ihre Helfer zahllose Anträge auf Arbeits- und Ausbildungserlaubnisse beim Landratsamt eingereicht. Die Ausländerbehörde des Landkreises habe sie in der Regel abgelehnt und fordere immer neue Papiere, heißt es in dem Demo-Aufruf.

Die Helfer wollen nun dafür eintreten, dass ihre Schützlinge arbeiten dürfen.  „Denn fair entlohnte Arbeit ist ein Menschenrecht.“ Sie sei die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben. Sie fördere den Erwerb der deutschen Sprache und sie bringe die Menschen zusammen. Sie trage zu einem friedlichen und respektvollen Zusammenleben bei. Und sie entlaste nicht zuletzt auch die Steuer- und Beitragszahler und hilft, den Arbeitskräftemangel in der Region zumindest zu lindern.

Die Demonstration findet statt am Sonntag, 30. September, und startet um 14 Uhr am Volksfestplatz in Fürstenfeldbruck. Die Abschlusskundgebung ist vor dem Landratsamt geplant. Dem Aufruf zur Demonstration haben sich 14 Asylhelferkreise im Landkreis angeschlossen, außerdem zahlreiche Organisationen, etwa die SPD, Grüne, Die Linke, MUT und V-Partei 3, außerdem „Fürstenfeldbruck ist bunt, nicht braun“, GEW, Solidaritätsbündnis Asyl im Oberland, Münchner Flüchtlingsrat und Pfadfinder Stamm Bison Puchheim.

Das Thema Arbeit von bislang nicht anerkannten Flüchtlingen schwelt auch im Landkreis Fürstenfeldbruck seit längerem. Landrat Karmasin hat die Einzelfallprüfung wiederholt verteidigt.

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