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Die Mitarbeiter der Stadt FFB bekommen mehr Geld.

Fürstenfeldbruck

Stadt zahlt Beschäftigten mehr Geld

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Die Stadt gewährt ihren Angestellten, Auszubildenden und Praktikanten ab Februar die Münchner Großraumzulage. Auch die Beamten sollen in den Genuss dieses zusätzlichen Geldes kommen.

Fürstenfeldbruck – Die Stadt München gewährt ihren Beschäftigten die sogenannte Großraumzulage. Der Landkreis will diese ebenfalls an seine Mitarbeiter weitergeben. Zuletzt hatten Germering, Olching und Gröbenzell die München-Zulage beschlossen. Nun springt auch die Stadt Bruck auf diesen Zug auf.

Der Grund liegt im Fachkräftemangel. Es wird immer schwieriger, ausreichend Personal zu finden und offene Stellen zu besetzen. Zu groß ist außerdem die Sorge, dass vor allem im Bereich der Kinderbetreuung Personal abwandert und besser bezahlte Stellen in Kommunen annimmt, die die Zulage zahlen.

Daher dürfen sich die Mitarbeiter ab Februar über mehr Geld freuen. Sie erhalten je nach Entgeltgruppe 270 beziehungsweise 135 Euro zusätzlich plus 50 Euro pro Kind, Azubis und Praktikanten 140 Euro plus 25 Euro pro Kind. Im Gegensatz zur Ballungsraumzulage, bei der der Begünstigte in Fürstenfeldbruck wohnen muss, reicht es hier aus, dass der Arbeitsplatz in der Kreisstadt liegt.

Ballungsraumzulage für die Beamten

Auch die Beamten sollen nicht leer ausgehen. Sie werden eine Ballungsraumzulage erhalten. Für die Mehrausgaben sind 1,4 Millionen Euro zusätzlich an Personalkosten im Haushalt für das Jahr 2020 eingestellt.

Personalreferentin Beate Hollenbach (CSU) dankte im Namen der Angestellten für die Zulage in vollem Umfang. Das sei eine Wertschätzung der Mitarbeiter. „Die Zulage ist notwendig, um verstärkt neues Personal zu finden und vorhandenes Personal zu binden“, sagte Personalratsvorsitzender Achim Huber. Sonst laufe die Stadt Gefahr, dass sie im Wettbewerb der eine oder andere Mitarbeiter verlassen werde.

Die Großraumzulage soll ab dem 1. Februar gewährt werden. Dann sollte der Haushalt für das Jahr 2020 im Stadtrat verabschiedet worden sein. Der Hauptausschuss stimmte dem geschlossen zu. Das letzte Wort hat nun der Stadtrat, wobei hier mit einer breiten Zustimmung zu rechnen ist.

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