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In Bruck sind fehlen zum September 121 Betreuungsplätze für Kinder. 

Stadt erteilt Absagen

121 Kinder ohne Betreuungs-Platz

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Fürstenfeldbruck - 121 Kinder haben für September keinen Betreuungsplatz. Die Stadt musste Absagen erteilen. Es mangelt nicht nur an Platz.

91 Elternpaare von Kindergarten- und 30 Mütter und Väter von Krippenkindern ist dieser Tage ein unangenehmes Schreiben ins Haus geflattert. Darauf steht: Ihr Kind bekommt zum September leider keinen Betreuungsplatz. „Momentan haben wir diese Plätze nicht“, sagt der amtierende Bürgermeister Erich Raff (CSU). Doch er macht ein wenig Hoffnung: „Bis September kann sich an der Situation noch etwas ändern.“ Aktuell stehen die betroffenen Kinder nun auf einer Warteliste.

Der Grund für den Mangel: Die Stadt hat zu wenig Platz für die Kinder. Auch die Container, die auf dem Areal des Abenteuerspielplatzes an der Theodor-Heuss-Straße bis September stehen sollen, reichen nicht aus. Darin werden als Erweiterung des städtischen Kindergarten Nord bis zu 50 weitere Kindergartenplätze entstehen. „Die Container stehen sicher bis September, wir mieten diese bis 2019 und zahlen dafür etwa 360 000 Euro“, sagt Raff auf Nachfrage.

Allerdings: Nach bisherigem Stand können am Ende doch nur maximal 35 Plätze von 50 angeboten werden. Denn einige Betreuer-Stellen sind vakant, die Stadt hat sich bisher ohne Erfolg um Personal bemüht.

Auch im Kester-Haeusler-Park an der Dachauer Straße soll eine neue Einrichtung mit 12 Krippen- und 35 Kindergartenplätzen entstehen – auch wenn der Bau unter den Stadträten als umstritten gilt (unter anderem weil der Park versiegelt und Bäume gefällt werden).

Noch eine Hiobsbotschaft

Das Haus wird allerdings frühestens zum September 2017 bezugsfertig sein. „Diese Woche kam diesbezüglich aber eine Hiobsbotschaft ins Rathaus“, erzählt Raff. Weil der geplante Bau laut dem jüngst aufgestellten Bedarfsplan nicht innerhalb der Frist von der Feuerwehr erreicht werden kann, steht der Bebauungsplan auf der Kippe. Allerdings will die Stadt nun die Alarmierung ändern, so dass die Zeiten verbessert werden können. Raff: „Ich bin zuversichtlich, dass der Bau auf den Weg gebracht werden kann.“

Und auch in Zukunft werden weitere Einrichtungen entstehen, wie etwa in dem geplanten Gebäude am Kurt-Huber-Ring. Raff: „Auch die AWO hat etwas in Planung.“ Notwendig werden die Plätze allemal, denn die Stadt wächst weiter – laut Prognosen von derzeit 37 auf 40 000 Einwohner 2020.

Zur Not könnten betroffene Kinder wohl in Nachbargemeinden wie Emmering und Schöngeising untergebracht werden. Dann muss die Stadt allerdings einen so genannten Gastbeitrag bezahlen. Die bis September zusätzlich geschaffenen Plätze werden aber vorher zentral vergeben. Betroffene Eltern haben ein Anmeldeformular erhalten. Die Frist läuft bis 31. Mai. Danach gibt es einen Infoabend und die Stadt wird die Plätze vergeben.

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