+
So sehen die Shelter am Fliegerhorst aus.

Pläne für den Fliegerhorst

Stadt will Shelter auf Fursty nutzen

Fürstenfeldbruck – Feiern am Fliegerhorst? Die Stadt will den einzigen Brucker Shelter nutzen, noch bevor die Bundeswehr aus Fursty abzieht. Der Traum vom Kauf wurde allerdings jäh zunichte gemacht.

Die Stadt soll schon frühzeitig ihr Interesse am einzigen Shelter auf Brucker Flur anmelden – das beantragte die CSU im zuständigen Ausschuss. „Eine derartige Location zieht“, sagte Fraktionschef Andreas Lohde. Man solle sich jetzt schon um den ehemaligen Flugzeugbunker bemühen, der sich nach Ansicht der CSU gut für kulturelle Veranstaltungen eigne.

Ein vorzeitiger Erwerb kommt aber nicht in Frage. Das hat die Verwaltung bereits erörtert. Denn das Bundesverteidigungsministerium will diese Fläche nicht hergeben, bevor die Bundeswehr den Fliegerhorst endgültig verlassen hat.

Shelter wird noch nicht verkauft

„Das Verteidigungsministerium will dort keine Hubschrauber-Grundstücke, sondern nur das Gelände als Ganzes abgeben“, erklärte Herwig Bahner, Leiter des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums, den Hintergrund. Die Idee mit dem Shelter befanden aber fast alle Ausschuss-Mitglieder für so gut, dass man die Sache nicht bis zum Abzug der Bundeswehr ruhen lassen will.

Klaus Wollenberg (FDP) schlug zum Beispiel vor, zeitnah Veranstaltungen im Shelter ins Auge zu fassen. Dafür könne man mit der Bundeswehr am Standort Gespräche führen.

Bessere Karten bei Verhandlung

„Wir sollten einfach mal einen Versuch starten.“ Wollenbergs Argument: Wenn die Stadt nachweisen kann, dass dort schon eine Nutzung stattfindet, habe man bei den künftigen Verkaufsverhandlungen bessere Karten. Lediglich Uli Schmetz (SPD) hatte Zweifel: Es gebe keine Infrastruktur beim Shelter.

Doch seine Kollegen befanden, die Stadt solle durchaus versuchen, Veranstaltungen jedweder Art – dass es nicht nur kulturelle sein müssen bemerkte Sportreferent und amtierender Bürgermeister Erich Raff (CSU) – in dem Shelter stattfinden zu lassen. Die Idee wird auf den Weg gebracht. (fd)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Fall Malina: Schlussbericht liegt vor - Einige Fragen beantwortet, andere bleiben offen
Regensburg - Malina Klaar, die vermisste Studentin aus dem Raum Fürstenfeldbruck, ist tot. Sie wurde nur 20 Jahre alt. Alles spricht für einen tragischen Unfall. Die …
Fall Malina: Schlussbericht liegt vor - Einige Fragen beantwortet, andere bleiben offen
Schon immer kamen Fremde – und blieben
Heute ist der internationale Tag der Migranten. Doch das Thema Zuwanderung ist so alt wie die Menschheit selbst. Auch der Landkreis ist seit tausenden von Jahren Ziel …
Schon immer kamen Fremde – und blieben
Justus aus Gernlinden
Annika und Karl Braun aus Gernlinden freuen sich über ihr erstes Kind. Ihr Justus erblickte im Brucker Klinikum das Licht der Welt. Am Tag seiner Geburt wog er 3090 …
Justus aus Gernlinden
Vorfahrtsregelung stört Anwohner
Auch mit der zunehmenden Abgas- und Feinstaubbelastung begründen drei Familien aus dem Kreuzungsbereich Parsberg- und Kapellenstraße ihren Antrag an den Gemeinderat, die …
Vorfahrtsregelung stört Anwohner

Kommentare