Die Stadtkapelle Fürstenfeldbruck und die Gruppo Bandistico Cerite aus Cerveteri musizierten gemeinsam beim Open-Air-Konzert.
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Die Stadtkapelle Fürstenfeldbruck und die Gruppo Bandistico Cerite aus Cerveteri musizierten gemeinsam beim Open-Air-Konzert.

Fürstenfeldbruck

Stadtkapelle musiziert beim Weinfest in Cerveteri

Zwölf Jahre ist es her, dass die Gruppo Bandistico Cerite nach Bruck kam, und die Stadtkapelle im gleichen Jahr zum Gegenbesuch nach Cerveteri fuhr.

Fürstenfeldbruck – Nach zehn Jahren war ein Wiedersehen geplant, doch die Corona-Pandemie machte das unmöglich. „Nun, zu unserem 25. Jubiläum, haben wir alles daran gesetzt, das Vorhaben zu verwirklichen“, berichtet Dirigent Paul Roh.

Die Anfrage beim Dirigenten Augusto Travagliato in Cerveteri, zum Trauben- und Weinfest Ende August, der “Sagra dell’Uva“, zu kommen, wurde von ihm und seiner Kapelle mit Begeisterung angenommen. Musikstücke wurden ausgewählt, beide Orchester probten und fieberten dem Wiedersehen entgegen. 20 Musiker waren bei der Reise dabei, einige mit Familie.

Im zum Probenraum umgewandelten Sitzungssaal im Palazzo del Granarone wurde für das gemeinsame Open-Air-Konzert im pinienumsäumten Parco Legnano geübt. Die Stadtkapelle eröffnete das Konzert mit dem Bayrischen Defiliermarsch und weiteren bayrischen Stücken. Gemeinsam ließen die Orchester italienische Pop- und Volksmusik erklingen. Zum Abschluss gab es eine Weltpremiere: eine Dreier-Kombination zusammen mit der Metal-Band „Stonehenge“, mit Stücken wie “We will be Heroes for one Night“.

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Bürgermeisterin Elena Gubetti und Vize-Bürgermeisterin Frederika Battafarano hießen die Stadtkapelle willkommen. Es wurden Geschenke ausgetauscht und die beiden nahmen Einladung von OB Erich Raff zum 50. Jubiläum der Städtepartnerschaft an.

Die Musiker besichtigten Rom, die Nekropole von Cerveteri und entspannten am Strand von Ladispoli. Die beiden Kapellen führten einen Festumzug durch Cerveteri an. Alt-OB Sepp Kellerer wurde per Video ein Geburtstagsständchen gespielt. Und am Weinbrunnen trafen die Musiker zufällig Landrat Thomas Karmasin. Musiker, die schon 2010 dabei waren, trafen sich wieder, neue Freundschaften wurden geknüpft. „Es war eine tolle Reise – Musik, Kultur, Meeresstrand in einem“, schwärmt Paul Roh. Der Abschied fiel schwer, es bleibt die Vorfreude auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

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