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Stadtwerke bauen Angebot an Ladesäulen für Elektroautos aus

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Frei zugängliche Ladesäulen für E-Autos an öffentlichen Plätzen und zwar nicht zu knapp: Das war der Plan von Umweltreferentin Alexa Zierl (Die Partei & Frei). Jetzt geht es zwar ein wenig langsamer, doch die Stadtwerke sind an dem Thema dran.

Fürstenfeldbruck – Am Rathaus und an allen großen öffentlichen Parkplätzen hätte Alexa Zierl gerne mindestens zwei Ladesäulen, zum Beispiel an beiden Bahnhöfen, am Veranstaltungsforum, an der AmperOase, am Volksfest- und Viehmarktplatz. Mit dieser Infrastruktur würde die Stadt die Umstellung von konventionellen auf E-Autos fördern, so der Plan der Umweltreferentin.

Ihren Antrag beurteilte die Rathaus-Verwaltung aber zurückhaltender: Grundsätzlich sei es schon richtig, dass die Möglichkeiten zur Batterie-Aufladung den Umstieg auf E-Autos förderten. Bis zu 80 Prozent aller Ladevorgänge würden aber nach Expertenmeinung zuhause stattfinden. Die Brucker, die ein E-Auto zuhause haben, seien nicht auf öffentliche Ladesäulen angewiesen. Das seien vor allem Nutzer, die von außerhalb kommen und „zwischentanken“ wollen. Park & Ride-Parkplätze seien auch keine guten Standorte für Ladesäulen, weil die E-Autos die Stellplätze blockieren würden.

Deswegen schlug die Verwaltung vor, den Ausbau erst nach und nach auszuführen. Dann könne man Erfahrungen mit dem Ladeverhalten sammeln. Finanzielle Aspekte – eine Ladesäule kostet 18 000 Euro – spielen bei diesem Vorschlag ebenfalls eine Rolle. Den Ausbau soll aber nicht die Stadt übernehmen. Denn die Stadtwerke planen ebenfalls neue Standorte für Ladesäulen. Zur Diskussion stehen die Parkplätze an der AmperOase, vor dem Kloster- stüberl und die Otl-Aicher-Straße am Bahnhof Buchenau.

Zierl war mit dem Vorschlag, dass die Stadtwerke den Ausbau weiter vorantreiben, einverstanden. Verkehrsreferent Mirko Pötzsch (SPD) fragte nach den extra ausgeschilderten Parkplätzen für Elektro-Fahrzeugen im Stadtgebiet. Diese seien nicht als Standorte für Ladesäulen gedacht, so die Auskunft der Verwaltung. Die Stellplätze sind vielmehr ein Privileg für E-Autos, die dort kostenlos parken dürfen. fd

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