Telefonieren am Arbeitsplatz
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Die Stadtwerke FFB warnen vor unseriösen Anrufern. (Symbolbild)

Sogenannte Kaltakquise

Stadtwerke FFB: Unseriöse Anrufer aktiv wie nie

Die Stadtwerke Fürstenfeldbruck warnen ihre Kunden vor unseriösen Anrufern. Der Stromversorger spricht gar von „telefonischen Drückerkolonnen“ für Energielieferverträge. Seit mehr als 14 Tagen melden Kunden dies bei den Stadtwerken.

Landkreis Fürstenfeldbruck - Verkäufer fremder Stromanbieter setzten Stadtwerke-Kunden telefonisch massiv unter Druck, damit sie ihre Kundendaten preisgeben. Mit diesen Daten werden dann neue Energielieferverträge abgeschlossen, ohne die Zustimmung des Angerufenen“, berichtet Tanja Bernard, Leiterin des Kundencenters bei den Stadtwerken. „Die Verkäufer werden zusehends dreister und aggressiver“. Sie erzählten von geplanten Preiserhöhungen, Lieferengpässen oder besseren Konditionen. Dies sei alles frei erfunden.

Besonders ältere Menschen oder Personen mit schlechten Deutschkenntnissen sind Ziel der unseriösen Anrufer. „Dabei handelt es sich um Kaltakquise, die generell gesetzlich verboten ist“, so Tanja Bernard. Die Stadtwerke legen ihren Kunden nah, sehr sorgfältig mit Informationen zu Zählernummer oder -stand umzugehen. Die Anrufe erfolgen meist über eine unbekannte Mobilnummer oder eine Festnetznummer mit Münchner Vorwahl. Sobald die Frage nach persönlichen Daten gestellt wird, sollte das Gespräch beendet werden. Sollte jemand unsicher sein, wäre es das Beste, sich an die Stadtwerke selbst zu wenden, Telefon (0 81 41) 40 11 11. Wer schon einen Vertrag mit den unseriösen Anrufern abgeschlossen hat, kann ihn binnen 14 Tagen widerrufen. sk

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