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Streit mit der Konkurrenz

Stadtwerke prangern unseriöse Kunden-Werbeaktion an

Die Stadtwerke haben die lekker Energie GmbH wegen wettbewerbswidrigem Verhalten abgemahnt und einen Unterlassungsanspruch gegen das Unternehmen geltend gemacht. Das hat der Brucker Energieversorger am Dienstag mitgeteilt.

Fürstenfeldbruck – Demnach hätten sich lekker-Vertreter „unter Vorspiegelung falscher Tatsachen“ Zugang zu Kunden der Stadtwerke verschafft. Sie hätten angegeben, im Auftrag der heimischen Stadtwerke zu handeln und hätten Unterlagen zur Tarifänderung mit vermeintlich deutlich günstigeren Konditionen zur Unterschrift vorgelegt.

Der Leiter des Privatkundenvertriebes bei den Brucker Stadtwerken Felix Schmid berichtet, es habe sich um Aufträge in Namen des Berliner Energielieferanten gehandelt. Somit seien die Kunden bei den Stadtwerken gekündigt worden und stattdessen zu lekker Energie gewechselt. „Erfahren haben wir davon erst, als sich besorgte Kunden bei uns meldeten und von den Geschehnissen berichteten. Viele wollten wissen, ob und wie man das rückgängig machen könne.“

Mehr als zehn Fälle sind den Stadtwerken inzwischen bekannt. „Wir halten das für sehr bedenkliche Geschäftspraktiken“, so Schmid. Auffällig sei, dass sich die Vertreter scheinbar gezielt an Kunden gerichtet hätten, deren Muttersprache nicht Deutsch sei. Außerdem sei ihnen verschwiegen worden, dass sie ein 14-tägiges Widerrufsrecht haben.

Die Stadtwerke bitten nun im Mithilfe ihrer Kunden, „um in vollem Umfang gegen dieses unseriöse Gebaren vorgehen zu können“, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Betroffene sollen sich an das Stadtwerke-Kunden-Center unter der Telefonnummer (0 81 41) 40 11 11 oder per E-Mail an die Adresse kundencenter@stadtwerke-ffb.de wenden.  tb

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