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Telekom verlegt Glasfaser im Stadtgebiet

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Von: Lisa Fischer

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Glasfaserkabel auf einer Baustelle. symbo
Glasfaserkabel auf einer Baustelle. © dpa

Dass das Glasfasernetz in der Stadt, vor allem in den Gewerbegebieten, ausgebaut wird, hatten die Stadtratsmitglieder im Dezember einstimmig beschlossen.

Fürstenfeldbruck – Unter anderem sollte sich die Stadtverwaltung um Aufnahme beim bayerischen Förderprogramm für den Aufbau von gigafähigen Breitbandnetzen bewerben. In der Zwischenzeit meldete sich die Telekom bei der Stadt Fürstenfeldbruck – wodurch die gefassten Beschlüsse vom Dezember weitestgehend hinfällig geworden sind – und die Stadt keine Kosten hat.

Wie Thilo Kurtz von der Deutschen Telekom Technik in der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses berichtete, plant der Anbieter, fast das gesamte Stadtgebiet eigenwirtschaftlich mit einem Glasfasernetz auszubauen.

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Das Stadtgebiet hatte die Telekom in drei Bereiche unterteilt, „Süd“, „Mitte“ und „Nord“ (mit den Ortsteilen Puch, Aich und der Hasenheide). In „Fürstenfeldbruck Süd“ soll der Ausbau 2026 beginnen, in der Stadtmitte im Jahr 2027 und im Norden 2028. „Die Reihenfolge hat tatsächlich mit den Kosten zu tun“, erklärte Kurtz. In Gebieten, in denen die Telekom bisher noch kein Netz gelegt hat, würden dem Unternehmen beim Breitbandausbau mehr Kosten entstehen.

Dieses Argument brachte Kurtz auch auf die Nachfrage von Markus Droth (FW), der zuvor bemängelt hatte: „Dass man in der Hasenheide bis 2028 warten muss, finde ich nicht so positiv.“ Gerade hier seien Betriebe, die einen Breitbandanschluss brauchen würden. Kurtz erklärte, dass im Gewerbegebiet bislang Kupferkabel von Vodafone Kabel Deutschland liegen würden. Den Brucker Norden vorziehen sei daher keine Option.

Grünes Zentrum

Schneller könnte es gehen, wenn sowieso die Straße in einer Siedlung aufgerissen wird. „Eventuell können wir dann gleich den Breitbandanschluss mitverlegen, damit die Infrastruktur nicht noch einmal belastet werden muss“, sagte Kurtz.

Das sei verwunderlich, meldete sich Andreas Lohde (CSU) zu Wort. Im Frühjahr sei erst ein Glasfaseranschluss bis zum Grünen Zentrum verlegt worden. Haushalte in Puch seien bei dieser Aktion jedoch nicht gleich mit angeschlossen worden. „Wo hat da die Kommunikation nicht funktioniert?“, fragte Lohde. Thilo Kurtz antwortete, dass das nicht immer funktioniere, dass man Kunden sofort mitnehmen kann. In dem Fall hätte man ein anderes – ein sogenanntes Verteilerkabel – gebraucht. Zum Grünen Zentrum sei ein Hauptkabel verlegt worden.

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