Spektakuläre Motive bietet bei den Brucker Naturfototagen stets die Greifvogelschau. Zu sehen sind auf dem Klostergelände auch mehrere Foto-Ausstellungen, die sich heuer vor allem der Tierfotografie widmen. 

Kloster Fürstenfeld

Tiere im Fokus von 12 000 Fotografie-Freunden

 Die Internationalen Fürstenfelder Naturfototage auf dem Klosterareal gehören mit rund 12 000 Besuchern zu den größten Veranstaltungen im Landkreis. Die diesjährige Auflage steht unter dem Motto „Projekt Tier“. Sie ist die letzte, die im Mai stattfinden wird. Ab 2019 werden viele Aussteller zu dieser Zeit nicht verfügbar sein. Die Naturfotografie-Fans aus der Brucker Umgebung müssen dann mit einem neuen Termin vorlieb nehmen.

Fürstenfeldbruck – Die Fototage 2018 werden am Donnerstag, 10. Mai, mit einem Konzert des „Orchestra of Truth“ eröffnet. Vier Tage lang gibt es Workshops, Seminare und Vorträge. So werden Kurse zur Multicopter- und zur Zen-Art-Fotografie sowie Vorträge über Greifvögel in Spanien, Wölfe in Finnlands Wäldern, Menschenaffen und Polarbären angeboten. Zum Programm an den Besuchertagen Samstag und Sonntag, an denen kein Eintritt verlangt wird, gehören die bekannte Greifvogel-Flugvorführung, der Foto-, Natur- und Bauernmarkt und die Fotoausstellungen.

Udo Höcke, einer der Organisatoren, hofft auch deshalb auf viel Zulauf. Die Naturfototage sind jedoch nicht nur für Veranstalter und Besucher ein Gewinn. Auch die Region, in der die Besucher übernachten und einkaufen, profitiert von den begeisterten Fotografen. Außerdem sind einige Aussteller und Vereine aus dem Landkreis vertreten. Wie zum Beispiel Cewe aus Germering oder auch die Rettungshundestaffel, die ein Programm für Kinder anbieten wird.

Auch der Hobbyfotograf und Brucker Oberbürgermeister Erich Raff ist schon seit langem Gast auf der Veranstaltung. „Für die Stadt ist das ein Imagegewinn. Deshalb recht herzlichen Dank an die Organisatoren“, sagt er. 12 000 Besucher seien schon eine Menge, doch das Areal sei groß genug für weiteres Wachstum, findet Raff.

Ob sich das einstellt, muss sich zeigen. Dass die Veranstaltung dieses Jahr zum letzten Mal im Mai stattfindet, ist für die Organisatoren ein Wermutstropfen. Eine große Fotomesse in Köln wird ab nächstem Jahr immer zu dem Termin stattfinden, zu dem sie bislang zu den Naturfototagen einluden. Höcke erklärt: „Das gäbe zwar keine Überschneidungen mit unseren Besuchern, aber Firmen und Aussteller würden uns abhanden kommen. Die Entscheidung ist unumgänglich“.

Ab 2019 finden die Naturfototage in der dritten Augustwoche statt, also zur Sommerferienzeit. „Deshalb wollen wir noch mehr auf die Kinder eingehen und ihnen ein tolles Programm bieten, unter anderem mit Fotoexkursionen“, sagt Höcke zur Zukunft der Veranstaltung. Das Motto soll dann lauten. „Eine Reise auf dem Äquator“. Christoph Riegel

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