Gerdi Schmalenberg starb kürzlich imAlter von 71 Jahren

Nachruf

Trotz Schicksalsschlägen immer freundlich und ruhig

 Lange Jahre verstärkte sie als verlässliche Kollegin das Team der Tagblatt-Geschäftsstelle und behielt auch in turbulenten Zeiten einen kühlen Kopf und den Überblick. Nun mussten die Familie und Freunde von ihr Abschied nehmen:

Fürstenfeldbruck – Die langjährige Geschäftsstellenmitarbeiterin Gerdi Schmalenberg starb völlig überraschend im Alter von 71 Jahren.

Noch am Vormittag ihres Todestages führte Gerdi Schmalenberg ein Telefonat mit ihrer Freundin Fanny Bauer: „Wir sind seit vielen Jahren befreundet und wir telefonierten jeden Tag miteinander“, erzählt die Freundin. Sie fanden durch ihre Ehemänner zueinander, denn: Diese hatten sich bei ihrem Hobby Fußball kennengelernt. Am Nachmittag ihres letzten Telefonats fand ein Nachbar Gerdi Schmalenberg leblos in ihrer Wohnung vor. „Er hatte sich Sorgen gemacht, weil sie ihm nicht wie üblich die Zeitung vor die Tür gelegt hatte“, sagt der Schwiegersohn der Verstorbenen, Helmut Kohlpaintner.

Gerdi Schmalenberg musste in ihrem Leben schwere Schicksalsschläge verkraften: Ihre einzige Tochter Claudia starb im Jahr 2006 im Alter von nur 40 Jahren. Drei Jahre später erlag ihr Ehemann Hans, den sie im Jahr 1964 kennengelernt hatte, seinem Krebsleiden. „Sie war davon sehr mitgenommen und sie hat diese schlimmen Ereignisse bis zu ihrem Ableben nie ganz verschmerzt“, weiß der Schwiegersohn, der auch nach dem Tod der geliebten Ehefrau den Kontakt zur Schwiegermutter aufrecht erhielt.

„Meine Kinder und ich hatten bis zuletzt ein gutes Verhältnis“, sagt Schwiegersohn Helmut Kohlpaintner. Gerdi Schmalenberg bleibt ihren Enkeln und ihm in lieber Erinnerung: „Sie war ein zugänglicher und freundlicher Mensch und wir schätzten sie sehr.“

Mit 60 Jahren verabschiedete sich Gerdi Schmalenberg in den Ruhestand, doch sie hielt den Kontakt zu ihren Kolleginnen bis zuletzt aufrecht. „Wir trafen uns jedes Jahr zum Weiberratsch“, erzählt ihre Kollegin Gerdi Handl.

Auch ihr bleibt die Verstorbene in lieber Erinnerung. „Sie war immer ausgeglichen, ruhig und freundlich, auch wenn es in der Geschäftsstelle hoch herging, behielt sie die Ruhe“, weiß die ehemalige Kollegin. (akk)

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