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Da war die (Sport.)Welt noch in Ordnung: Ex-Präsident Herbert Thoma (r.), als er von seinem Nachfolger Helmut Becker (l.) und dessen Präsidiumskollegen zum Ehrenmitglied ernannt wurde.

TuS Fürstenfeldbruck

Ex-Präsident kündigt verärgert die Mitgliedschaft

  • Peter Loder
    VonPeter Loder
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Wenn am Donnerstagabend rund 100 Delegierte stellvertretend für 3179 Mitglieder aus 25 Abteilungen des TuS Fürstenfeldbruck bei der Jahreshauptversammlung Bilanz ziehen, wird einer fehlen, der den Großverein 13 Jahre geprägt hat. Ex-Präsident Herbert Thoma hat dem TuS den Rücken gekehrt.

Fürstenfeldbruck Herbert Thoma wird nicht auf seinem angestammten Platz rechts neben dem Vorstandspodium sitzen, wenn ab 19 Uhr im Vereinsheim Auf der Lände die Stunde der Meister schlägt und sein Nachfolger, Helmut Becker, Bilanz über das Jahr 2018 zieht. 13 Jahre lang saß Thoma selbst ganz vorne. Nun hat sich der 75-jährige Ex-Präsident – verärgert über das Verhalten seiner ehemaligen Kollegen bei der Hallendebatte zum neuen Sportzentrum III – komplett vom Vereinsleben zurückgezogen.

„Ich fühle mich hintergegangen,“ erklärte er gegenüber dem Tagblatt den bereits vollzogenen Vereinsaustritt. Seine Nachfolger hätten die von ihm forcierten Hallenpläne nicht genügend unterstützt. Zuvor hatte Thoma bereits verärgert den städtischen Sportbeirat verlassen. Mittlerweile ist er häufiger bei der TSG Maisach zu sehen, wo seine Enkelkinder als Volleyballer aktiv sind. Weiter am Ball bleiben will Thoma auf Landkreis-Ebene für den Bayerischen Landessportverbandes (BLSV). Doch auch in dieser Funktion wird er der TuS-Versammlung fern bleiben.

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