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Zahl der Ukraine-Flüchtlinge wieder leicht gestiegen

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Von: Thomas Steinhardt

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Ukraine-Flüchtlinge
Ukraine-Flüchtlinge (Symbolbild) © IMAGO/Ying Tang

Der Krieg in der Ukraine hat weitreichende Auswirkungen. Viele Brucker helfen, gleichzeitig kommen viele Flüchtlinge in die Region.

1. Juni: Derzeit sind beim Landratsamt 2232 Flüchtlinge aus der Ukraine gemeldet. Privat untergekommen sind 1691 Flüchtlinge. In den Unterkünften des Landkreises leben 541 Personen (in Adelshofen ca. 72, in Eichenau in der Budrio-Halle ca. 80; in Fürstenfeldbruck in der Halle am Viscardi-Gymnasium: 57; in Germering im Polariom ca. 47; in Moorenweis ca. 36; in Maisach ca. 35, in Olching ca. 97 in zwei Unterkünften und weitere in kleineren Unterkünften). Darüber hinaus haben in der Dependance am Fliegerhorst 134 geflüchtete Personen aus der Ukraine eine vorübergehende Bleibe gefunden. Das Landratsamt will in Bälde damit beginnen, die belegten Turnhallen wieder zu räumen. Mit dem 1. Juni wechseln Flüchtlinge aus der Ukraine den Rechtskreis. Mehr dazu beim Landratsamt.

27. Mai: Aktuell sind dem Landratsamt 2207 ukrainische Flüchtlinge bekannt. In privaten Unterkünften leben 1667, in denen des Landkreises rund 540 (Adelshofen: ca. 62, Eichenau, Budrio-Halle: ca. 94; Fürstenfeldbruck, Viscardi-Gymnasium: 84; Germering, Polariom: ca. 31, Moorenweis: ca. 36, Maisach: ca. 28, Olching (1): ca. 62, Olching (2): ca. 35, weitere in kleineren Unterkünften). In der Dependance am Fliegerhorst sind 127 Ukrainer untergebracht.

10. Mai: 2132 Flüchtlinge aus der Ukraine sind offiziell beim Landratsamt registriert. 1586 sind privat untergebracht. In den Unterkünften des Landkreises leben 546 Personen, in der Dependance am Fliegerhorst 322.

9. Mai: Die Zahl der beim Landkreis FFB registrierten Flüchtlinge aus der Ukraine steigt auf 2114. Die allermeisten, nämlich 1574, sind privat untergebracht. In den Unterkünften des Landkreises leben 540 Personen, im Ankerzentrum am Fliegerhorst 367.

5. Mai: 2016 ukrainische Flüchtlinge sind dem Landratsamt offiziell bekannt. Privat untergebracht sind 1530. In den Unterkünften des Landkreises leben 486 Personen, in der Dependance am Fliegerhorst 379. An diesem Tag sollen 100 weitere Geflüchtete aus der Ukraine in den Landkreis kommen. Sie werden in den bereits benutzten Unterkünften untergebracht.

4. Mai: Rund 150 Flüchtlinge aus der Ukraine haben den Landkreis verlassen. Derzeit sind beim Landratsamt 2008 Ukrainer gemeldet. Privat untergebracht sind 1522. In den Unterkünften des Landkreises leben 486. In der Dependance am Fliegerhorst haben 372 Ukrainer eine vorüber gehende Bleibe gefunden. Am 5. Mai sollen 100 weitere Ukrainer in den Landkreis kommen.

3. Mai: 2032 Flüchtlinge aus der Ukraine sind offiziell beim Landratsamt gemeldet. In privaten Unterkünften leben 1511 Personen, in denen des Landkreises 521. In der Turnhalle in Adelshofen sind 62 Geflüchtete untergebracht, in der Budrio-Halle in Eichenau 94, in der Brucker Viscardi-Halle 66, im Haus der Jugendarbeit in Gelbenholzen 35, im Polariom in Germering 31, im Hotel in Moorenweis 36, in Olching 97 (verteilt auf zwei Unterkünfte) und weitere in kleineren Unterkünften. In der Ankerdependance am Fliegerhorst haben 422 Ukrainer eine vorübergehende Bleibe gefunden.

2. Mai: Das Landratsamt verzeichnet jetzt 2005 registrierte Flüchtlinge aus der Ukraine. Privat untergebracht sind 1499 Personen. In den Heimen des Landkreises leben 506 Flüchtlinge. Im Ankerzentrum am Fliegerhorst sind vorübergehend 406 Ukrainer untergebracht.

29. April: Die Zahl der registrierten Flüchtlinge aus der Ukraine wächst moderat auf 1942. Die allermeisten (1472) sind weiterhin privat untergebracht. In den Unterkünften des Landkreises (unter anderem mehrere Turnhallen) leben 470 Ukrainer. In der Dependance am Fliegerhorst befinden sich zurzeit 399 Ukrainer. Für nächste Woche werden laut Landratsamt 100 weitere Geflüchtete erwartet.

28. April: 1928 Flüchtlinge aus der Ukraine sind jetzt offiziell beim Landratsamt gemeldet. 1458 Personen leben in privaten Unterkünften, in denen des Landkreises 470. Erstmals haben jetzt Geflüchtete im Polariom in Germering ein Dach über dem Kopf bekommen. 395 Ukrainer leben vorübergehend in der Unterkunft am Fliegerhorst.

27. April: Das Landratsamt hat die Flüchtlingszahlen um Wegzüge und Verlegungen bereinigt. So liegt die Zahl der bei der Behörde registrierten Ukrainer jetzt bei 1917. Privat untergebracht sind 1442 Personen, in den Unterkünften des Landkreises leben 475 Ukrainer. 70 Geflüchtete sollen demnächst aus Maisach nach Germering verlegt werden, wo das Polariom für diesen Zweck vorbereitet wurde. In der Unterkunft am Fliegerhorst haben 392 Ukrainer eine vorübergehende Bleibe gefunden. Der Ansturm auf die Essensausgabe im ehemaligen Modehaus Kohl ist unterdessen groß. Und der Städtetag hat sich bei einem Treffen in Olching mit dem Flüchtlingsthema befasst. Außerdem gab es einen Willkommenstag auf dem Brucker Volksfest.

26. April: Nach der internen Datenbereinigung im Landratsamt vor einiger Zeit übersteigt die Zahl der hier gemeldeten Flüchtlinge aus der Ukraine wieder die 2000-er Marke. 2069 Ukrainer sind jetzt im Kreis offiziell registriert. In privaten Unterkünften leben 1431 Geflüchtete, in den Unterkünften des Landkreises 638. Im Ankerzentrum am Fliegerhorst leben 353 Ukrainer. Am Montag sind 70 Flüchtlinge angekommen. Sie werden im Ankunftszentrum Maisach medizinisch untersucht und erst versorgt.

25. April: 1941 Flüchtlinge aus der Ukraine sind jetzt beim Landratsamt registriert. Privat untergebracht sind 1407 Personen, in den Unterkünften des Landkreises 534. Im Ankerzentrum am Fliegerhorst (Zuständigkeit der Regierung) leben vorübergehend 357 Flüchtlinge aus der Ukraine. 40 Personen davon sind beim Brucker Landratsamt gemeldet

22. April: Die Zahl der beim Landratsamt registrierten Flüchtlinge aus der Ukraine steigt auf 1906. In privaten Unterkünften leben 1372 Flüchtlinge, in denen des Landkreises 534. Im Ankerzentrum sind 323 Ukrainer untergebracht.

21. April: Mittlerweile sind 1861 Flüchtlinge aus der Ukraine beim Landratsamt gemeldet. Privat untergebracht sind 1352, in den Unterkünften des Landkreises leben 509 Personen (unter anderem in Adelshofen ca. 90, Eichenau, Budrio-Halle ca. 125; Fürstenfeldbruck, Viscardi-Gymnasium 35, Gelbenholzen ca. 48, Maisach ca. 63, Olching ca. 60, weitere in kleineren Unterkünften). In der Ankerdependance am Fliegerhorst sind 309 Ukrainer untergebracht. In Gröbenzell haben Flüchtlingshelfer ihre Sorgen geschildert. In Eichenau gibt es ein zweites Osterfest. Und in Fürstenfeld findet ein Gottesdienst in ukrainischer Sprache statt.

20. April: 1843 Flüchtlinge aus der Ukraine sind beim Landratsamt gemeldet. In privaten Unterkünften leben 1334 Personen, in denen des Landkreises 509. Im Ankerzentrum am Fliegerhorst leben 309 Flüchtlinge aus der Ukraine.

19. April: Beim Landratsamt sind weiterhin 1788 Flüchtlinge aus der Ukraine gemeldet. Privat untergebracht sind 1279 Personen, in den Unterkünften des Landkreises leben 509 Geflüchtete. Im Ankerzentrum am Fliegerhorst leben derzeit 273 Ukrainer.

14. April: Das Landratsamt hat die Flüchtlingszahlen um Wegzüge, Abverlegungen und Doppelnennungen bereinigt. Demnach sind derzeit 1788 Flüchtlinge beim Landratsamt gemeldet. In privaten Unterkünften leben 1279 Personen, in den Unterkünften des Landkreises 509. In der Unterkunft am Fliegerhorst haben 266 Ukrainer eine vorübergehende Bleibe gefunden.

Tag der offenen Tür

Im Rahmen des Tags der offenen Tür für Familien im Landratsamt Fürstenfeldbruck am Samstag, 24. April, werden ukrainische Kinder mit ihren Eltern erwartet. Details zur Veranstaltung sind auf der Homepage des Landratsamts unter www.lra-ffb.de sowie mehrsprachig inkl. ukrainisch unter www.familienleben-ffb.de zu finden.
 

13. April: 2266 Flüchtlinge sind mittlerweile beim Brucker Landratsamt gemeldet. Privat untergebracht sind 1716 Personen. In den Unterkünften des Landratsamtes leben 550 Geflohene. In der Unterkunft am Fliegerhorst sind 211 Ukrainer untergebracht. Landrat Thomas Karmasin berichtet außerdem erneut über die Situation der Landkreise. Und in der Budriohalle in Eichenau wurde ein Filmabend für Flüchtlinge organisiert.

Formular für Nebenkosten bei privater Unterbringung

Auf der Homepage des Landratsamts unter www.lra-ffb.de/ukraine findet sich nunmehr ein Formular, mit dem Flüchtlinge aus der Ukraine und ihre privaten Wohnungsgeber, wenn diese die Flüchtlinge kostenfrei aufgenommen haben, die Übernahme zusätzlicher Nebenkosten vereinbaren können. Zu dem Formular gelangt man unter den Menüpunkten a) Informationen für Geflüchtete – Aufklappmenü „Ich habe bereits eine Unterkunft gefunden. Wie geht es weiter?“ sowie unter b) Informationen für Bürger – Aufklappmenü „Informationen für Anbieter von Unterkünften“. Mit Zustimmung des Flüchtlings und bei Vorliegen der sonstigen Voraussetzungen kann das Amt diese Nebenkosten direkt an den Wohnungsgeber zahlen.

12. April: Beim Landratsamt sind mittlerweile 2238 Flüchtlinge aus der Ukraine gemeldet. In privaten Unterkünften leben 1688 Personen, in den Unterkünften des Landratsamts 550. In der Unterkunft am Fliegerhorst haben 198 Ukrainer eine vorüber gehende Bleibe gefunden. Zahlreiche Helfer kümmern sich um Unterbringungsmöglichkeiten. Kurz vor Ostern zeigt sich: Ukrainische und deutsche Bräuche ähneln sich. Und bei der Friedenskundgebung gab es ukrainische Suppe.

11. April: Beim Landratsamt sind mittlerweile 2115 Geflüchtete aus der Ukraine registriert. 1655 davon haben sich per Online-Formular gemeldet, 460 wurden direkt aufgenommen. Privat untergebracht sind 1655 Personen, in den Unterkünften des Landkreises leben 460 Ukrainer. In der Unterkunft am Fliegerhorst sind 243 Ukrainer untergebracht. Für heute sind weitere 100 Flüchtlinge angekündigt. Sie sollen erst einmal nach Maisach gebracht werden. Derzeit dienen drei Turnhallen als Notunterkünfte (Adelshofen, Eichenau und Viscardi-Halle Fürstenfeldbruck). Dazu kommen verschiedene kleinere Unterkünfte. Unterdessen laufen die Vorbereitungen am Germeringer Polariom weiter.

Kritik an Berlin

Ukrainische Flüchtlinge werden künftig nach den Regeln der Sozialgesetzbücher behandelt. Nebeneffekt: Die Landkreise sind dann nicht mehr dafür verantwortlich, für Unterkünfte zu sorgen. „Wir haben Unterkünfte angemietet und allen schnellstmöglich ein Dach über dem Kopf besorgt. Künftig sind wir dafür nicht mehr verantwortlich – mit dem Wechsel in das SGB II und SGB XII endet die Unterbringungspflicht der Landkreise“, sagt Landrat Thomas Karmasin. Die Geflüchteten müssten aus den Unterkünften ausziehen. „Wenn diese Menschen dann vorhersehbar keine Wohnung finden, sind sie ,obdachlos` und müssten streng genommen von den Gemeinden in eigener Verantwortung untergebracht werden. Das will niemand“, so Karmasin, der eine entsprechende Änderung im Regelwerk anmahnt. Karmasin gegenüber dem Tagblatt: „Das hat man nicht durchdacht.“ Ohne Änderung fehle ab 1. Juni die Rechtsgrundlage für die Landkreise was die Unterbringung anbetrifft. Karmasin fürchtet außerdem, dass die angekündigte Umstellung der Registrierungssoftware für große Probleme sorgen werde.

8. April: 2068 Flüchtlinge aus der Ukraine sind mittlerweile beim Landratsamt registriert. Privat untergebracht sind 1608 Personen, in den Unterkünften des Landkreises leben 460 Ukrainer. Im Ankerzentrum am Fliegerhorst haben 245 Geflüchtete vorüber gehend ein Dach über dem Kopf gefunden. Für eine Familie beginnt unterdessen die zweite Herbergssuche nach der Flucht.

7. April: Die Erfassung von biometrischen Daten Geflüchteter mit Hilfe einer PIK-Station (Personalisierungs-Infrastruktur-Komponente) funktioniere seit Mitte vergangener Woche problemlos, berichtet das Landratsamt. Zuvor hatte es Kritik an der dafür zuständigen Bundesdruckerei wegen langer Wartezeiten gegeben. Per Online-Formular beim Landratsamt angemeldet haben sich mittlerweile 1588 Ukraine-Flüchtlinge. 460 Flüchtlinge hat das Landratsamt selbst direkt registriert. Insgesamt befinden sich derzeit 2048 Ukraine-Flüchtlinge in der Zuständigkeit des Landratsamts. In der Unterkunft am Fliegerhorst, für die die Regierung verantwortlich zeichnet, leben aktuell 260 Ukrainer. Privat untergebracht sind 1588 Personen. In den Unterkünften des Landkreises leben rund 460 Flüchtlinge (Adelshofen: 63, Eichenau: 82; Fürstenfeldbruck 84 - die Viscardi-Halle wurde bezogen - , Moorenweis 40, Olching 60, weitere in kleineren Unterkünften). In der Kleiderkammer Olching wurde unterdessen ein Annahmestopp ausgesprochen. Die Helfer müssen erst alles sortieren, was abgegeben wurde.

Größere Unterkunft in Emmering geplant

Auf dem Gelände des Amperparks in Emmering könnte eine größere Flüchtlingsunterkunft entstehen. Das bestätigte eine Sprecherin des Landratsamts. Zunächst hatte es Überlegungen gegeben, dort eine Erstaufnahmeeinrichtung entstehen zu lassen. Nach aktuellem Stand soll aus dem Amperpark aber eine normale dezentrale Einrichtung werden, in der die Geflüchteten allerdings nur eine bestimmte Zeit bleiben sollen – also eine Art Durchgangsstation für etwa vier Wochen. Bei maximaler Belegung könnten 300 bis 400 Flüchtlinge hier unterkommen, wobei man hofft, diese Zahl nicht ausschöpfen zu müssen. Wann der Amperpark entsprechend vorbereitet sein wird, ist noch unklar, die Vertragsunterzeichnung steht unmittelbar bevor. Die eigentliche Erstaufnahme mit Registrierstelle bleibt in Maisach.

6. April: Die Zahl der Flüchtlinge aus der Ukraine steigt weiter. Laut Landratsamt waren am Mittwoch 2033 Flüchtlinge registriert. 1573 davon hatten sich per Online-Formular selbst gemeldet und sind privat untergebracht. 460 Flüchtlinge leben in vom Landkreis organisierten Unterkünften, 315 in der Dependance am Fliegerhorst, die die Regierung von Oberbayern betreibt. Das Landratsamt unterdessen gerät wegen des großen Zustroms ans Limit. In Eichenau will man die Lage von Flüchtlingen verbessern.

5. April: Beim Landratsamt haben sich mittlerweile 1548 ukrainische Flüchtlinge online selbst registriert. 424 Flüchtlinge hat die Behörde selbst aufgenommen. Insgesamt sind dem Landratsamt also 1948 ukrainische Flüchtlinge bekannt. In der Unterkunft am Fliegerhorst leben derzeit 350 Flüchtlinge aus der Ukraine. Privat untergekommen sind 1524 Geflohene, in den dezentralen Häuser befinden sich rund 400 (Adelshofen: 63, Eichenau: 82; Gelbenholzen: 37, Fürstenfeldbruck: 38, Maisach: 38, Moorenweis 40, Olching: 60, weitere in kleineren Unterkünften). Viele Ukrainer wollen Deutsch lernen, wie ein Besuch in einem Kurs zeigt. In Olching wurde die Kleiderkammer reaktiviert.

4. April: 1.524 Flüchtlinge haben die sich bislang per Online-Formular selbst beim Landratsamt gemeldet. 424 Flüchtlinge hat die Behörde untergebracht und deshalb direkt registriert. Insgesamt sind dem Landratsamt also 1.948 Flüchtlinge bekannt. Nicht miteinbezogen ist hier der Fliegerhorst. Die Unterbringung der Menschen ist wie folgt aufgeteilt. Private Unterkünfte: 1.524 Personen. Dezentrale Unterkünfte: Derzeit 362 Personen in Adelshofen, Gelbenholzen, Olching, Maisach, Moorenweis und weiteren kleineren Unterkünften. Darüber hinaus sind derzeit im Fliegerhorst 413 Geflüchtete aus der Ukraine untergebracht. Rund 40 Menschen sind am Montagvormittag in Moorenweis im Gasthof „Alte Post“ einquartiert worden. Für die kommenden Tage rechnet das Landratsamt mit der Ankunft von circa 100 Geflüchteten, die in der Turnhalle des Viscardi-Gymnasiums untergebracht werden sollen. Die Zeit zwischen Antragseingang im Landratsamt und Auszahlung von Leistungen beträgt derzeit circa 10 Kalendertage.

1. April: Mittlerweile haben sich 1449 Ukraine-Flüchtlinge online beim Landratsamt registriert. 374 Flüchtlinge hat die Kreisbehörde bei der Unterbringung selbst aufgenommen. Insgesamt sind dem Landratsamt damit 1823 Ukraine-Flüchtlinge bekannt, wobei hier die 449 Geflohenen nicht eingerechnet sind, die derzeit im Ankerzentrum am Fliegerhorst untergebracht sind. Privat untergebracht sind 1449 Personen, dezentral 312 (unter anderem in Eichenau, Adelshofen, Gelbenholzen, Olching, Maisach, aber auch in kleineren Unterkünften). Für Anfang nächster Woche rechnet man in der Kreisbehörde mit der Ankunft von circa 100 weiteren Flüchtlingen, die in der Turnhalle des Brucker Viscardi-Gymnasiums untergebracht werden sollen. Die für diese Woche dort geplante Unterbringung habe anders gelöst werden können. Als geeignet habe sich auch die Turnhalle am Brucker Rasso-Gymnasium erwiesen. Ob und wann sie gebracht wird, sei aber offen, sagte eine Sprecherin. Im Visier hat das Landratsamt auch das Hotel Post in Moorenweis. Noch sei dieses aber nicht bezugsfertig.

31. März: 1433 Ukrainer haben sich inzwischen beim Landratsamt registriert. Die Behörde selbst hat 374 geflüchtete Ukrainer offiziell aufgenommen. In privaten Unterkünften leben 1433 Ukrainer, in den dezentralen des Landkreises 280. In der Dependance am Fliegerhorst sind 458 geflüchtete Personen aus der Ukraine untergebracht. Damit befinden sich über 2100 Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine im Landkreis. Der Dirigent der Stadtkapelle in Bruck hat Geflohene bei sich aufgenommen und berichtet, wie das Zusammenleben klappt. Außerdem schildert ein Flüchtlingshelfer seine Erfahrungen.

30. März: 1388 Ukrainer haben sich bislang per Online-Formular beim Brucker Landratsamt registriert. Sie leben in privaten Unterkünften. Die Zahl der von der Kreisbehörde selbst erfassten Flüchtlinge ist gegenüber dem Vortag gleich geblieben. Allerdings werden im Laufe des Tages an die 100 Geflüchtete erwartet, die in der Viscardi-Turnhalle in Bruck unterkommen sollen. 235 Ukrainer leben in dezentralen Unterkünften, 407 in der Dependance des Ankerzentrums.

29. März: In Germering wird die Eishalle für die Unterbringung von Ukraine-Flüchtlingen vorbereitet. Das bestätigte eine Sprecherin des Landratsamts. Die Heizung des Polarioms werde auf Raumtemperatur umgestellt. Außerdem müsse ein Boden verlegt werden. Dann werden Feldbetten aufgestellt. Das alles werde einige Tage dauern, sagte die Sprecherin. Man hofft, in der Halle über 100 Menschen unterbringen zu können. Bisher haben sich laut Landratsamt 1355 Menschen aus der Ukraine in der Region FFB selbst registriert. Sie sind privat untergebracht. Weitere 324 Personen wurden durch die Kreisbehörde registriert. 235 von ihnen leben derzeit in dezentralen Unterkünften. In der großen Unterkunft am Fliegerhorst haben 326 Flüchtlinge aus der Ukraine Obdach gefunden. Damit leben derzeit (offiziell) 1916 Flüchtlinge aus der Ukraine im Landkreis.

28. März: Beim Landratsamt Fürstenfeldbruck haben sich bis jetzt 1277 Ukraine-Flüchtlinge gemeldet, die sich per Online-Formular selbst registriert haben und in privaten Unterkünften untergebracht sind. 324 Personen wurden vom Landratsamt Fürstenfeldbruck registriert. In den Unterkünften des Landkreises leben 235 Personen (Adelshofen: 82, Eichenau: 56; Gelbenholzen: 37, Olching: 60) . In der Dependance am Fliegerhorst sind 306 geflüchtete Personen aus der Ukraine untergebracht. Für diesen Mittwoch werden laut Landratsamt weitere rund 100 Geflüchtete erwartet. Geplanter Unterbringungsort ist die Turnhalle des Viscardi-Gymnasiums Fürstenfeldbruck. Die Halle wurde von Kräften der Feuerwehren aus Bruck, Biburg und Eichenau sowie dem THW OV Fürstenfeldbruck und einem Mitglied der Kreisfeuerwehrverband Fürstenfeldbruck vorbereitet. Die Ruheräume in der Halle sind abgetrennt. Außerdem wurde ein Essplatz eingerichtet. Am Wochenende besuchten Impfteams die Geflüchteten.

Masken für Geflüchtete

Auch die Kreisgruppe des Bayerischen Landessportverbands (BLLV) unterstützt die ankommenden Menschen. Vergangene Woche übergab der Kreisvorsitzende Steffen Enzmann insgesamt 2500 FFP2-Masken an Benjamin Miskowitsch vom Roten Kreuz im Landkreis. „Es ist beeindruckend, wie in der jetzigen Krise alle uneingeschränkt zusammenstehen“, erklärt Miskowitsch, der auch für die CSU im Landtag sitzt. In den öffentlichen Bereichen der Flüchtlingsunterkünfte im Landkreis gilt nach wie vor die Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken.

25. März: Der Zustrom von Flüchtlingen aus der Ukraine hält an. Nun gibt es einen Verteilungsschlüssel für die Landkreise. Auf die Region Fürstenfeldbruck entfallen demnach im Moment pro Wochen 200 Neuankömmlinge. Derzeit sind 1243 Ukrainer, die sich per Online-Formular selbst registriert haben, in privaten Unterkünften untergebracht. 275 Flüchtlinge hat das Landratsamt registriert, davon leben 235 in dezentralen Unterkünften: 82 in Adelshofen, 56 in Eichenau, 37 in Gelbenholzen und 60 in Olching. Darüber hinaus sind in der Dependance des Ankerzentrums der Regierung beim Fliegerhorst derzeit 305 Ukrainer untergebracht. Das Landratsamt hat nach Auskunft einer Behördensprecherin eine sogenannte Ankündigung der Regierung bekommen. Darin ist festgesetzt, dass Fürstenfeldbruck künftig zwei mal pro Woche 100 Flüchtlinge zugeteilt bekommt, die an den zentralen Stellen in München ankommen. Die Zahl der Personen, die die Landkreise aufnehmen müssen, errechnet sich nach der der Ankömmlinge. Wächst der Flüchtlingsstrom weiter, könnten es mehr werden. Die ersten 100 Flüchtlinge, die unter diese Regelung fallen werden am Samstag erwartet. Da die vielen Menschen auch untergebracht werden müssen, hat sich das Landratsamt mit Bürgermeistern und Schulen in Verbindung gesetzt. Denn die Privatquartiere reichen nicht aus und die Turnhallen in Adelshofen sowie Eichenau, die bisher für die Flüchtlinge hergerichtet wurden, sind bald an der Kapazitätsgrenze. Es werden deshalb weitere Hallen vorbereitet, unter anderem die Turnhalle der Realschule Unterpfaffenhofen in Germering.

Alle weiteren Infos zum Ukraine-Krieg und dessen Auswirkungen in Bayern lesen Sie hier auf unserer Themenseite Ukraine-Flüchtlinge.

24. März: Derzeit befinden sich 1824 Flüchtlinge aus der Ukraine im Landkreis Fürstenfeldbruck. In privaten Unterkünften sind 1223 Personen untergebracht, in den dezentralen Heimen 275. Im Ankerzentrum am Fliegerhorst befinden sich derzeit 326 Ukrainer. Eine Demo für Solidarität mit der Ukraine und ein friedliches Europa veranstalten die Brucker Stadtratsfraktionen am Freitag, 25. März, ab 18 Uhr auf dem Hauptplatz in Fürstenfeldbruck. Yuriy Yarmilko, Generalkonsul der Ukraine in München, hat sein Kommen zugesagt und wird seine Ansprache halten. Außerdem haben Flüchtlinge die zweite Turnhalle im Landkreis bezogen. Und das Landratsamt weist Vorwürfe von Asylhelfern zurück.

Friedensgebet an der Edigna-Linde

Angesichts der dramatischen Situation in der Ukraine lädt der Edigna-Verein zum Friedensgebet für die Ukraine an die Edigna-Linde in Puch ein. Am Samstag, 26. März, um 16 Uhr an beten die Teilnehmer gemeinsam mit Gemeindereferentin Simone Kuhbandner zur Heiligen Edigna um Hilfe, Segen und Beistand für die Ukraine sowie für baldigen Frieden.

Alle weiteren Infos zum Ukraine-Krieg und dessen Auswirkungen in Bayern lesen Sie hier auf unserer Themenseite Ukraine-Flüchtlinge.

23. März: 1458 ukrainische Flüchtlinge sind jetzt beim Landratsamt registriert. In privaten Unterkünften leben 1183 Personen, in dezentralen Unterkünften 275 (in Eichenau 96, in Adelshofen 82, in Gelbenholzen 37, in Olching 60). Von den 1000 Flüchtlingen im Ankerzentrum am Fliegerhorst stammen 314 aus der Ukraine. Der Fliegerhorst hat sich zur Drehscheibe für Hilfsgüter entwickelt.

Die Feuerwehr hat Feldbetten aufgestellt.
Die Feuerwehr hat in Eichenau Feldbetten aufgestellt. © FFW Eichenau

22. März: Beim Landratsamt sind jetzt 1277 ukrainische Flüchtlinge registriert. 1098 sind privat untergebracht, 179 in dezentralen Unterkünften (Adelshofen 82, Gelbenholzen 37, Olching 60). In der Unterkunft am Fliegerhorst leben derzeit rund 1000 Personen, 303 von ihnen stammen aus der Ukraine. In Fürstenfeldbruck gibt es erste Überlegungen zur Integration ukrainischer Flüchtlinge.

21. März: 1216 Flüchtlinge aus der Ukraine sind mittlerweile beim Landratsamt registriert. In privaten Unterkünften leben 1037 von ihnen, in dezentralen Unterkünften 179 Personen (in Adelshofen 82, in Gelbenholzen 37, in Olching 60). In der Unterkunft am Fliegerhorst sind derzeit 1000 Personen untergebracht, 297 davon sind ukrainische Geflüchtete. Am Dienstag wird laut Landratsamt möglicherweise die Budriohalle in Eichenau belegt. Auch die alte Schule in Hörbach könnte zum Flüchtlingsdomizil werden. Außerdem haben 500 Menschen ein Friedensband gebildet. Im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg stellt sich wieder die Frage: Gibt es noch Bunker?

18. März: In der Budriohalle in Eichenau sind mittlerweile Feldbetten für etwa 170 Geflohene aufgestellt worden. Beim Landratsamt sind inzwischen 1042 Personen als Flüchtlinge aus der Ukraine registriert, wobei die Online-Formulare noch nicht vollständig ausgezählt sind, wie die Kreisbehörde berichtet. In privaten Unterkünften sind etwa 900 Geflohene untergekommen, in dezentralen 142. In der Unterkunft am Fliegerhorst leben derzeit 675 Personen aus der Ukraine, wobei es sich hier nur um eine kurzzeitige Unterbringung handele. Für Sonntag oder spätestens Montag werden an die 50 weitere Geflüchtete erwartet, die in Maisach und Gelbenholzen Obdach finden sollen. Aktuelles zum Krieg berichtet merkur.de.

17. März: Beim Landratsamt Fürstenfeldbruck sind mittlerweile 614 Geflüchtete aus der Ukraine offiziell registriert. Privat untergekommen sind 472 Personen. In den dezentralen Heimen leben 142 Ukrainer, in der Unterkunft am Fliegerhorst 762.

Kassenautomat macht Probleme

Bei der Aufnahme von Flüchtlingen gibt es im Landkreis offenbar Schwierigkeiten. Wie Alexa Zierl (ÖDP) im Ausschuss für Integration, Soziales, Jugend und Sport der Stadt Fürstenfeldbruck berichtete, warten die Geflüchteten aus der Ukraine offenbar seit längerem auf ihre Papiere und auch Geld. Laut Integrationsreferent Willi Dräxler funktioniere die Auszahlung nicht. OB Erich Raff bestätigte dies. Er habe auch gehört, dass es im Amt Probleme gebe. Man werde darauf drängen, dass im Landratsamt für diese Themen ein Ansprechpartner bereitgestellt werde.

Ukraine-Konflikt - Aufnahme Geflüchteter in München
Ein Aufnahme-Lager für Flüchtlinge © Beispielfoto: Sven Hoppe

Das Landratsamt betont, dass man zunächst zwischen dem Fliegerhorst einerseits und den dezentralen sowie privaten Unterkünften andererseits zu unterscheiden habe, wie eine Sprecherin auf Nachfrage erklärt. Im Fliegerhorst würden alle eintreffenden Personen sofort registriert, die Auszahlung von Leistungen erfolge spätestens am nächsten Arbeitstag im Büro vor Ort. Personen aus privaten Unterkünften und dezentralen Unterkünften müssten ebenfalls registriert werden. Hierin liege häufig das Problem. Flüchtlinge, die noch nicht registriert seien, könnten auch keine Leistungen erhalten. Nach der Registrierung seien zuletzt Termine mit einer drei bis vier-tägigen Wartezeit vergeben worden.

Dies liege schlicht daran, dass aufgrund technischer Probleme keine Auszahlungen über die Kassenautomaten erfolgen könne. „Wir arbeiten jedoch mit Hochdruck seit einer Woche an der Instandsetzung und hoffen, diese noch heute abschließen zu können“, sagte die Sprecherin am Donnerstag. Da insoweit eine Prognose jedoch nicht sicher erfolgen könne, hätten die Sachbearbeiter aktuell Termine mit Vorlauf vergeben.

In manchen Supermärkten kommt es zu Hamsterkäufen von Speiseöl. Das trifft auch Pizzabäcker

16. März: Die erste Turnhalle ist mit Flüchtlingen belegt worden. Zunehmend stellt sich die Frage nach der Beschulung von geflohenen Kindern und Jugendlichen. Die mit dem Krieg zusammenhängende Energiekrise beschäftigt auch Politiker des Kreistags. Außerdem bereiten sich die Tafeln auf einen Ansturm vor.

15. März: Das Landratsamt erwartet weitere Flüchtlinge aus der Ukraine. Als Unterkünfte werden nun die Budriohalle in Eichenau, das KJR-Haus in Gelbenholzen und das Sportzentrum Adelshofen eingerichtet. Die dezentrale Ankunftseinrichtung in Maisach an der Emmy-Noether-Straße 1, hat offiziell ihren Betrieb aufgenommen. Im ehemaligen Hotel Hasenheide sind ebenfalls Flüchtlinge untergebracht, Vertreter der Feuerwehr haben in München geholfen. Und die Volkshochschule in Bruck bietet kostenlose Deutsch-Kurse an.

14. März: Das Landratsamt in Fürstenfeldbruck verzeichnet offiziell 950 Geflüchtete aus der Ukraine. Davon sind 439 in der Unterkunft am Fliegerhorst untergebracht, 117 dezentral in den Unterkünften des Landratsamts und 394 privat. Die Eichenauer Budriohalle wird nach Einschätzung des Landratsamts voraussichtlich am Mittwoch mit Flüchtlingen belegt werden. Am Münchner Hauptbahnhof sind 6500 Geflüchetete angekommen. Viele Feuerwehrleute aus der Region, auch aus FFB, helfen in München mit.

11. März: Die Zahl der beim Landratsamt offiziell registrierten Flüchtlinge aus der Ukraine ist auf 885 gestiegen. In der Unterkunft im Fliegerhorst sind 439 Personen untergebracht, dezentrale Plätze haben 55 Flüchtlinge, privat sind 394 Ukrainer untergekommen. Ob und wie viele geflohene Personen im Landkreis leben sind, sich aber noch gemeldet haben, ist unklar. In den Heimen des Landratsamt sind noch 177 Plätze frei. Für diesen Freitagnachmittag werden 100 Neuankömmlinge erwartet. Unterdessen formieren sich Asylhelferkreise. Außerdem hat das Landratsamt verschiedene Sporthallen auf ihre Eignung geprüft. Unter anderem geht es dabei um die Budrio-Halle in Eichenau, die im Bedarfsfall sehr schnell belegt werden könnte.

Vor dem Brucker Rathaus weht die ukrainische Flagge.
Vor dem Brucker Rathaus weht die ukrainische Flagge. © Stadt FFB

10. März: Inzwischen sind 653 Flüchtlinge aus der Ukraine im Landkreis offiziell registriert. In der Unterkunft am Fliegerhorst sind 326 Personen untergebracht, dezentral sind es 55. Privat ein Dach überm Kopf gefunden haben 272 Geflüchtete. Auch infolge der Ukraine-Krise steigen die Sprit-Preise. Das Landratsamt hat eine telefonische Hotline für Flüchtlinge eingerichtet. Sie ist unter der Nummer (08141) 519 7788 zu erreichen (Montag bis Freitag je von 8 bis 16 Uhr).

Impfungen für Geflüchtete

Im Brucker Impfzentrum muss man jetzt keinen Termin mehr vereinbaren. Der Ärztliche Leiter, Dr. Matthias Skrzypczak, weist darauf hin, dass auch für alle Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine die Möglichkeit einer Impfung ohne Termin im Impfzentrum besteht. Teilweise sind seiner Erfahrung nach die Flüchtenden ungeimpft, andere hätten einen in der EU nicht zugelassenen Impfstoff erhalten. Gemäß den Vorgaben des RKI werde nun diesen Menschen eine Möglichkeit geboten, sich schnell durch eine Impfung zu schützen und auch die notwendigen und anerkannten Impfnachweise zu erhalten. Impfungen sollen auch in den Unterkünften angeboten werden.

9. März: Mittlerweile sind 532 Ukraine-Flüchtlinge offiziell beim Landratsamt gemeldet. Davon sind im Fliegerhorst 326 Personen untergebracht, 55 weiterhin in dezentralen Unterkünften. Privat sind 151 untergekommen. Wie von der Regierung gefordert, werde derzeit eine dezentrale Erstanlaufstelle (dEA) für rund 110 Personen eingerichtet, berichtet das Landratsamt. Dort werden die von der Regierung zukünftig zugewiesenen Personen registriert. Sie bleiben dort, bis sie eine längerfristige Unterkunft bekommen. Die Erstanlaufstelle befindet sich in Maisach. Die bisherigen Bewohner der Unterkunft sind in andere Heime umverteilt worden. Die privaten Angebote werden nun an eine zentrale Stelle im Innenministerium weiter gegeben.

8. März: Mittlerweile haben 128 aus der Ukraine geflohene Personen Kontakt mit der Ausländerbehörde im Landkreis Fürstenfeldbruck aufgenommen. Sie wurden registriert. 55 von ihnen sind in staatlichen Unterkünften in Olching und Puchheim untergebracht, 73 haben privat ein Quartier gefunden. Diese Zahlen können allerdings nur die Menschen erfassen, die von sich aus Kontakt mit dem zuständigen Landratsamt aufgenommen haben. Ob und wie viele der Ukraine-Flüchtlinge dies nicht oder noch nicht getan haben, ist der Kreisbehörde naturgemäß nicht bekannt. 120 Unterkünfte für die Ankommenden wurden dem Landratsamt bisher von Privatpersonen gemeldet, die diese zur Verfügung stellen. Dazu kommen Angebote über Wohnmöglichkeiten, die in den Gemeinden gesammelt und auch bereits vermittelt wurden. Für Neuankömmlinge standen am Dienstag 227 Plätze in dezentralen Asylbewerber-Unterkünften zur Verfügung. Unterdessen ist ein weiterer Konvoi, der Hilfsgüter transportiert hat, wieder zurück in der Großen Kreisstadt. Auch in Eichenau will man helfen. Außerdem erzählt eine Frau die Geschichte ihrer Flucht.

Kontakt für Flüchtlinge

Wer sich als Kriegsflüchtling im Landkreis Fürstenfeldbruck aufhält, wird gebeten, das unten verlinkte Kontaktformular auszufüllen. Dies ermöglicht und erleichtert dem Landratsamt Fürstenfeldbruck die Kontaktaufnahme bei Unterstützungsbedarf. Daher werden die betroffenen Personen gebeten, sich mit dem folgenden Formular bei der Ausländerbehörde Fürstenfeldbruck anzumelden.

Die Einreise und der Kurzaufenthalt von bis zu 90 Tagen sind grundsätzlich ohne Visum zulässig.

Nach Ablauf dieses Zeitraums kann die Verlängerung des Aufenthalts um weitere 90 Tage geprüft werden. Hierzu wenden sich ukrainische Staatsbürger bitte an die Ausländerbehörde des Landratsamtes Fürstenfeldbruck. Bei mit Visum eingereisten ukrainischen Staatsangehörigen, deren Visum oder befristete Aufenthaltserlaubnis ausläuft, kann – sofern keine spezielle Regelung greift – ein Aufenthalt von weiteren 90 Tagen geprüft werden.

Hier geht´s zum Kontakformular.

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Einwohner des Landkreises, die mögliche Unterbringungsplätze für Geflüchtete zur Verfügung stellen können werden gebeten, sich beim Landratsamt per E-Mail an asylbewerberunterbringung@lra-ffb.de zu melden.

Im Landkreis gibt es verschiedene Hilfsangebote. Aktuelles über die Lage in der Ukraine berichtet merkur.de

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