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Größere Schilder sollen auf die Kreuzung an der Feuerhaus-/Stadelbe rger Straße aufmerksam machen. 

An der Feuerhausstraße in Bruck

Unfall-Eck: Es bleibt bei Rechts vor Links

An der Unfallkreuzung Feuerhaus-/Stadelbergerstraße bleibt es bei Rechts-vor-Links. Das haben Vertreter des Rathauses, der Polizei und Brucks Verkehrsreferent bei einem Ortstermin entschieden. 

Fürstenfeldbruck – Allerdings sollen die Verkehrsschilder noch deutlicher auf die Kreuzung hinweisen.

Im Juli 2017 wurde die Vorfahrtsregelung an der Kreuzung geändert, und diese in eine Zone 30 integriert. Seitdem hat es 16 mal gekracht, acht Personen wurden leicht verletzt. Die Hoffnung, dass sich die Verkehrsteilnehmer daran gewöhnen, dass sie auf der Feuerhausstraße nicht mehr automatisch Vorfahrt hatten, erfüllte sich nicht. Thomas Brückner, Sprecher des Verkehrsforums, forderte daher, zur alten Regelung zurück zu kehren. Die Hinweisschilder würden nicht wahrgenommen. „Auf der Fahrgahn als große Hinweise aufmarkierte Schilder könnten Abhilfe schaffen, fehlen aber ganz“, moniert Brückner.

Dem erteilt OB Erich Raff (CSU) eine klare Absage. „Wir werden die Vorfahrt nicht wieder ändern.“ Er sei zwischen 1996 und 2002 bestimmt zehnmal als Verkehrsreferent an der Kreuzung gewesen – sie sei schon immer ein Problem gewesen. Stattdessen werde man überlegen, wie man besser auf die Kreuzung aufmerksam machen könne. Raff schweben etwa Warnzeichen auf der Fahrbahn oder ein unebener Straßenbelag vor, der dem Fahrer die Gefahrenstelle signalisiert.

Beim Ortstermin habe man festgestellt, dass einige Schilder, die auf die geänderte Vorfahrtsregelung hinweisen, schlecht zu erkennen sind, berichtet Verkehrsreferent Mirko Pötzsch (SPD). Daher wolle man nun größere Schilder mit gelbem Hintergrund aufstellen, die nachts reflektieren. Ob das möglich ist, muss Ordnungsamtsleiterin Birgit Thron noch prüfen.

Zudem sollen die Schilder nun in die Inseln, die die Fahrbahn einengen, gesetzt werden. „Damit sie für die Autofahrer besser sichtbar sind“, erklärt Pötzsch. Auf einer Seite ist das Schild öfter von Blättern verdeckt. Hier will man den Grundstückseigentümer bitten, die Sträucher zurückzuschneiden.

Von der Forderung, Verkehrszeichen auf die Straße zu sprühen, hält Pötzsch wenig. „Die sieht man bei Schnee nicht.“ Raff hatte noch die Idee, an jede Ecke ein Stoppschild zu stellen. „Dann bleiben zumindest alle mal stehen.“ Doch auch das ist laut Pötzsch nicht umsetzbar: „In einer Zone 30 dürfen keine Schilder aufgestellt werden.“ imu

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