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Die Maisach.

An diesem Wochenende

Unwettergefahr: Bange Blicke auf die Bäche

Fürstenfeldbruck - Nach der Flutkatastrophe in Niederbayern sind auch für die Brucker Region an diesem Wochenende weitere Gewitter und Starkregenfälle angekündigt. Bange Blicke richten sich gen Himmel – und vor allem auf die kleineren Bäche.

Die Gefahr eines Amperhochwassersbesteht nicht, sagte ein Sprecherin des Wasserwirtschaftsamts am Freitag. Der Ammersee und das Ampermoos hätten ausreichende Speicherkapazitäten, um weiteres Regenwasser aufzunehmen. Die Sprecherin rechnet auch nicht damit, dass kleinere Bäche in der Region am Wochenende über die Ufer treten.

Allerdings könne das bei lokal auftretenden Regenfällen niemand vorhersagen. Kleinere Bäche könnten sehr kurzfristig zum Problem werden, sodass es praktisch keine Vorwarnzeit gibt. „Da kann man den Menschen nur dazu raten, sich vernünftig zu verhalten.“ Was kleinere Bäche anrichten können, das weiß man beispielsweise in Maisach und Alling. Beide Orte waren beim letzten größeren Hochwasser der Region im Juni 2013 betroffen.

Maisachs Bürgermeister Hans Seidl kündigt daher intenisive Kontrollen der Maisach an, die vor drei Jahren zum reißenden Fluß geworden war. Die Oberböden seien stark mit Wasser gesättigt, sodass sie nicht mehr sehr viel Wasser aufnehmen könnten. Seidl hofft, dass nicht mehr Regen fällt, als im Moment angekündigt. „Aber wir sind auf jeden Fall sensibilisiert.“

Der Wasserstand im Starzelbach in Alling, der weiter nach Eichenau und Olching fließt und vor drei Jahren ebenfalls zum Problem wurde, war am Freitag Vormittag noch vergleichsweise niedrig, wie Bürgermeister Frederik Röder berichtete. Feuerwehr und Bauhof hätten den Bach, der mitten durch den Ort fließt, aber genau im Blick.

Völlig unabhängig von der Wetterlage führte Röder im Amperverband am Freitag  übrigens Gespräche über den Hochwasserschutz.

Olching, Alling und Eichenau wollen gemeinsam Lösungen finden. Angedacht ist die Schaffung eines Rückhaltebeckens bei Alling, Mulden im Moos und/oder weitere Retentionsflächen etwa bei Eichenau. Noch in diesem Juni sollen die Pläne konkreter werden, schilderte Röder, der die Starzel nicht selbst wird überwachen müssen. Denn der Allinger Bauhofleiter wohnt neben dem Bach und kann die Augenscheinkontrolle praktisch von seinem Fenster aus machen.

So war das Hochwasser 2013 im Landkreis Bruck

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