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Buchenau

Verstärker ersetzen den Schulbus

Den Schulbus aus der Buchenau zur Schule Nord wird es definitiv nicht mehr geben. Stattdessen wird die Stadt Verbesserungen bei den Linienbussen einrichten. 

Fürstenfeldbruck – In der vergangenen Woche hatten die Eltern der Grundschulkinder noch einmal demonstriert: Sie wollen, dass die Grundschulkinder aus der alten Buchenau weiterhin einen Schulbus zur Schule Nord behalten (wir berichteten). An der grundsätzlichen Entscheidung wird aber nicht gerüttelt, das gab Vize-Bürgermeister Christian Götz (BBV) am Dienstagabend im Verkehrsausschuss bekannt. „Es wird den Schulbus nach den Faschingsferien nicht mehr geben“, sagte Götz auf Nachfrage des Verkehrs-Referenten Mirko Pötzsch (SPD).

 Die Stadt will den Bedenken der Eltern mit einem „kleinen Katalog an Maßnahmen“ aber entgegenkommen. Größter Punkt: Jeweils morgens und mittags zu Schulbeginn und -ende soll es einen zusätzlichen Verstärkerbus auf den Linien 820 (morgens) und 840 (abends) geben. Damit soll dem Problem der Überfüllung durch andere Fahrgäste begegnet werden. Die Stadt plant weiterhin den Einsatz von Schulweghelfern, welche die Kinder auf dem Weg zwischen den Haltestellen und der Schule begleiten. Und außerdem will man die Ampelschaltung über die Aicher Straße verändern: Auf dem Weg zur Schule Nord soll eine längere Grünphase eingerichtet werden.

 Götz zeigte sich zuversichtlich, dass die Eltern mit diesen Maßnahmen leben könnten. Die Nachbesserungen werden der Schulfamilie auf einer Veranstaltung am heutigen Donnerstagabend mitgeteilt und sollen dann direkt nach den Faschingsferien zeitgleich mit dem Auslaufen des Schulbusses starten.  fd

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