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Finanzausschuss Fürstenfeldbruck

VHS macht unerwartet Gewinn – Stadt fährt Zuschüsse zurück

Die Volkshochschule (VHS) hat im Geschäftsjahr 2015/16 ordentlich Gewinn gemacht. Rund 105 000 Euro war man im Plus. 

Fürstenfeldbruck – Die Summe soll in die Rücklagen der VHS gelegt werden werden. Geschäftsführerin Silvia Reinschmiedt stellte die Zahlen im Haupt- und Finanzausschuss vor.

Stadtrat Klaus Quinten (BBV) war wegen dieser Zahlen ein wenig verwundert. Die Stadt hatte im Geschäftsjahr 15/16 nämlich gleichzeitig 220 000 Euro Zuschuss gegeben. Diese Relation von Zuschuss und Gewinn sei „außergewöhnlich“, sagte Quinten.

Die hohe Förderung der Stadt war unter anderem wegen einer Regelung der Bundesregierung so eingeplant gewesen. Eigentlich sollten die Dozenten-Honorare der Integrationskurse um mehr als 50 Prozent steigen. „Jetzt ist das nicht ganz so hart gekommen“, erklärte Reinschmiedt den hohen Gewinn. „Die Stadt bekommt selbstverständlich etwas zurück“, kündigte sie an. Man habe die Vereinbarung getroffen, dass die Stadt die Zuschüsse zurückfährt, sagte Kämmerin Susanne Moroff.

Die Teilnehmerzahlen sind in den letzten Jahren stetig gestiegen. Insgesamt 7200 Besucher kamen im vergangenen Jahr 2017 zu Kursen in die VHS, sagte Reinschmiedt. 2015 waren es noch rund 1200 Leute weniger. Dritte Bürgermeisterin Karin Geißler (Grüne) fragte nach den gut besuchten VHS-Kursen im Bereich Gymnastik und Bewegung. Ihre Befürchtung: Den Sportvereinen, ebenfalls von der Stadt gefördert, bleiben dadurch weniger Teilnehmer für ihre Angebote.

„Ich persönlich würde sagen, wir nehmen denen nichts weg“, sagte Reinschmiedt. Die Kurse der VHS seien alle im Bereich Gesundheitsprävention und deswegen kein Sportangebot. Für 2018 hat die VHS vor, das interne Verwaltungsprogramm neu zu strukturieren.(fd)

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