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Treffen nächste Woche

Der vielleicht letzte Rettungsversuch für den insolventen SCF

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Am 1. Februar ist die erste Frist zur drohenden Insolvenz des SC Fürstenfeldbruck abgelaufen. Nun wird ein vielleicht letzter Rettungsanker für die pleite-bedrohten Kreisstadt-Fußballer ausgeworfen.

Fürstenfeldbruck –  Zwei Stadträte, Markus Droth (CSU) und Karl Danke (BBV), haben dazu die Initiative ergriffen und scharen am kommenden frühen Mittwochabend im SCF-Vereinsheim potenzielle Geldgeber um sich. Zu ihnen gehören nicht nur ehemalige Präsidenten und längst ausgeschiedene Vorstandsmitglieder des Vereins, sondern auch Ex-Fußballer aus finanziell rosigen Glanzzeiten in der Bayernliga. Einige davon haben unmittelbar vor dem Treffen einen Termin bei Oliver Schartl, dem mit dem Insolvenzverfahren beauftragten Münchner Rechtsanwalt.

Schartl hatte die vorläufige Rettung des Vereins auf 100 000 Euro taxiert und zuletzt etliche ehemalige Funktionäre angeschrieben, um sie für eine Geldüberweisung zu gewinnen. Nach Informationen von Jakob Ettner, dem amtierenden SCF-Präsidenten, sind von diesem Personenkreis bislang aber „null Euro“ auf das Treuhandkonto geflossen. Schartl selbst will sich zurzeit nicht öffentlich äußern. Er ließ über sein Büro lediglich mitteilen, „zu gegebener Zeit“ den Ausgang des Verfahrens zu kommentieren. Zuletzt verdichteten sich Gerüchte, wonach er die Frist auf 28. Februar verlängert haben soll. Offiziell bestätigt ist das aber nicht.

Die offensichtliche Verlängerung wollen Droth und Danke nun nutzen, um gemeinsam mit Ex-Präsident Albrecht Huber die Geberlaune der geladenen Gäste zu sondieren. „Ich bin schockiert, wie wenig Brucker für den SCF kämpfen wollen“, begründet Danke die spontane Initiative in letzter Minute. „Jetzt wollen wir zeigen, dass uns der Verein noch wichtig ist.“

Unklar ist, ob eventuelle Zugeständnisse vom weiteren Verbleib Ettners als Präsident abhängig gemacht werden. Turnusgemäße Neuwahlen wären in diesem Jahr ohnehin fällig.

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